Schlagwort: moderner Journalismus

Episode 25: “Lokaljournalismus im Fußball”

 

In Ausgabe 25 des 120minuten-Podcasts spricht Alex Schnarr aus der Redaktion mit der Journalistin Valentina Hirsch und Redaktionskollege Oliver Leiste über die Frage, welche Rolle dem Lokaljournalismus in der Fußballberichterstattung zukommt bzw. zukommen sollte. Grundlage des Gesprächs ist Olivers Longread mit dem Titel “Mehr Einordnung wagen: Warum Lokaljournalismus im Fußball weiter wichtig ist”, der am 27. Februar 2019 auf 120minuten.net erschienen ist.

Zunächst gibt Oliver Einblicke in seine Herangehensweise an den Longread, bevor die Gesprächsrunde sich dann der Frage zuwendet, wie sich der Umstand, dass Fußballvereine inzwischen selbst Medien produzieren, auf die Arbeitsweise von Lokaljournalist*innen auswirkt. Es geht unter anderem um den Sinn und Unsinn von Pressekonferenzen, um mehr Mut in der Themensetzung, um die Rolle von Fan-Medien wie Blogs und Podcasts und um Innovationspotentiale, die die aktuelle Medienlandschaft im Fußball auch für die lokale Berichterstattung bietet. Schließlich werfen die Gesprächspartner*innen noch einen Blick voraus und überlegen, wie der fußballbezogene Lokaljournalismus der Zukunft aussehen kann.

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Mehr Einordnung wagen: Warum Lokaljournalismus im Fußball weiter wichtig ist

Um den Fußballjournalismus steht es nicht zum Besten. Die Vereine versuchen sich auf vielen verschiedenen Kanälen selbst darzustellen und damit vorzugeben, wie über sie berichtet werden darf. Technische Veränderungen eröffnen ihnen dabei neue Möglichkeiten. Doch sind die veränderten Arbeitsbedingungen für die schreibenden Journalist*innen wirklich ein Problem? Oder bieten sie auch Chancen? Welchen Weg kann der Lokaljournalismus im Fußball gehen, um weiter interessant zu bleiben? Eine Einordnung.

Kiebitze auf dem Trainingsgelände Lezama von Athletic, Quelle: Ronny Blaschke

Oliver Leiste, 120minuten.net | Februar 2019

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Fußball und Fernsehen: Das Geld hat den Sportjournalismus versaut

Fieldreporter sind hautnah dabei und sorgen für erste Stimmen unmittelbar nach dem Spiel.

Jährlich überweisen Fernsehsender und andere Bewegtbild-Plattformen einen Milliardenbetrag für die Übertragung von Fußballspielen. Herauskommen sollen Produkte, die unterhalten und den Nutzern gefallen. Schließlich finanzieren die Konsumenten die Sendungen zu einem Großteil über ihre Beiträge. Doch wie vertragen sich Unterhaltung und kritischer Journalismus? Wie viel dürfen die Reporter tatsächlich fragen, wenn ihre Arbeitgeber den “Fußballzirkus” in seiner heutigen Form überhaupt erst ermöglichen? Und wie viel Distanz ist überhaupt möglich als Teil des Systems? Der Artikel geht der Frage nach, ob Fußballübertragungen und die Berichterstattung drumherum wirklich kritisch sein können. Und auch, ob sie es überhaupt sein müssen.

Von Jérôme Grad (@Mr_Degree)

Fieldreporter sind hautnah dabei und sorgen für erste Stimmen unmittelbar nach dem Spiel.

Fieldreporter direkt nach dem Spiel auf dem Feld / (CC BY 2.0) Victor Araiza

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Bildet Banden!

Sportjournalistinnen in der Fußballberichterstattung

40 Prozent der Fans von Bundesligamannschaften sind weiblich, aber nur etwa 10 Prozent der im Fußballjournalismus Tätigen sind Frauen. Woran liegt das? Und wie blicken Sportjournalistinnen eigentlich selbst auf ihr Arbeitsfeld? Ein Text über Selbstvertrauen, Mut, Vorbilder und: Netzwerke.

© Arne Müseler / arne-mueseler.de / CC-BY-SA-3.0

Alexander Schnarr, 120minuten.net | Januar 2019

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Zielkonflikte, Schulterzucken und die Suche nach der Wahrheit

Investigative Recherchen im Fußball

Doping, Steuerhinterziehung und sportpolitische Missstände im Fußball zu enthüllen, sind eine Herausforderung für die Sportberichterstattung. Wie funktioniert das investigative Arbeiten im Sport? Wir sprachen darüber mit den Journalisten Hajo Seppelt, Ken Bensinger und Jonathan Sachse.

120minuten.net | Januar 2018

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Zwischen Field-Interview und Whistleblowing: Braucht der moderne Fußball modernen Journalismus?

Die 120minuten-Textreihe zum Jahresauftakt

Wer über Fußball schreibt und sendet, der muss sich auch mit Aspekten beschäftigen, die uns alle etwas angehen. Es werden Milliarden verdient und von A nach B geschoben. Doping, Steuerhinterziehung und Korruption verleihen dem Hochglanzprodukt Profifußball einen faden Beigeschmack. Der Sport und seine Protagonisten haben eine Vorbildfunktion und befeuern Debatten, die weit über das Sportliche hinausgehen. Es braucht integere Journalist*innen, die sich ihrer Rolle bewusst sind.

Sportjournalist*innen müssen sich noch immer mit dem Stereotyp des Fans, der es über die Absperrung geschafft hat, herumschlagen. Fehlt in der Fußballberichterstattung die Distanz zwischen Sportler*in und Journalist*in? Lassen sich Journalist*innen vom Sport vereinnahmen und sind nicht kritisch genug? Journalist*innen lokaler Medien sehen sich immer wieder diesem Vorwurf ausgesetzt. Und auch die Berichterstattung der TV-Rechteinhaber wird immer wieder kritisiert: wirtschaftliche Interessen der ausstrahlenden Sender stehen vielleicht der Objektivität der Reporter*innen im Weg.

Sportjournalismus muss dem Anspruch gerecht werden, auch das zu erklären, was nicht offensichtlich ist. Doch der Zugang zu Informationen wird schwieriger. Spieler und Vereine verstehen sich als eigene Medien und Marke, und dosieren sehr genau, was nach außen dringt. Kommuniziert wird immer öfter über Social Media anstatt über die Medien.

In fünf Longreads wollen wir uns mit dem Status quo und zukünftigen Herausforderungen in der Fußballberichterstattung befassen. Dafür hat sich die Redaktion eine ganze Reihe von gestandenen Sportjournalisten ins Boot geholt, die ihre Erfahrungen mit euch teilen werden.

Ab dem 9. Januar erscheint wöchentlich ein Longread zu einem Themenschwerpunkt. Wir sind gespannt auf das Feedback und hoffen, mit den Stücken Debatten in Gang zu bringen. Bisher sind im Themenschwerpunkt erschienen:

Episode 25: “Lokaljournalismus im Fußball”

In Ausgabe 25 des 120minuten-Podcasts spricht Alex Schnarr aus der Redaktion mit der Journalistin Valentina Hirsch und Redaktionskollege Oliver Leiste über die Frage, welche Rolle dem Lokaljournalismus in der Fußballberichterstattung zukommt bzw. zukommen sollte. Grundlage des Gesprächs ist Olivers Longread mit dem Titel “Mehr Einordnung wagen: Warum Lokaljournalismus im Fußball weiter wichtig ist”, der am 27. Februar 2019 auf 120minuten.net erschienen ist.

Zunächst gibt Oliver Einblicke in seine Herangehensweise an den Longread, bevor die Gesprächsrunde sich dann der Frage zuwendet, wie sich der Umstand, dass Fußballvereine inzwischen selbst Medien produzieren, auf die Arbeitsweise von Lokaljournalist*innen auswirkt. Es geht unter anderem um den Sinn und Unsinn von Pressekonferenzen, um mehr Mut in der Themensetzung, um die Rolle von Fan-Medien wie Blogs und Podcasts und um Innovationspotentiale, die die aktuelle Medienlandschaft im Fußball auch für die lokale Berichterstattung bietet. Schließlich werfen die Gesprächspartner*innen noch einen Blick voraus und überlegen, wie der fußballbezogene Lokaljournalismus der Zukunft aussehen kann. 

Valentinas Blog findet Ihr unter valentinas-weblog.de. 

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Den “Brennerpass” findet Ihr u.a. auf bernimayer.de.

Wie immer freuen wir uns auf Euer Feedback zur aktuellen Folge und natürlich auch über eine angeregte Diskussion zum Thema auf Facebook, Twitter oder direkt unter dem Text.

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