Episode 11: “Ein positiver Begriff von Fußball” mit Mischa

 

In Ausgabe 11 des 120minuten-Podcasts geht es um einen positiven Fußball-Begriff. Christoph Wagner und Alex Schnarr aus der Redaktion sprechen mit Mischa über seinen Longread zum Thema, der passenderweise auch “Ein positiver Begriff von Fußball” heißt und im März 2018 bei 120minuten erschienen ist. Themen sind unter anderem: die grundlegende Herangehensweise an den Text als solchen, der Trainerberuf im Lichte der aktuellen Entwicklungen im Fußballgeschäft und die Frage nach der Art und Weise der Kommerzkritik im so genannten “modernen Fußball”.

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2 Kommentare

  1. Mit einjähirger Verspätung diese Folge gehört und insgesamt sehr angetan, werde mir wohl auch den Text nächstens zu Gemüte führen.
    Ich schreibe aber vor allem einer Frage und einer Anmerkung wegen:
    Es wurde die Frage gestellt, ob ein transparenter Profisport überhaupt denkbar wäre. Ist das in den geschlossenen Systemen der amerikanischen Profisportarten denn nicht so? Wäre als Vergleich ganz interessant das zu betrachten.
    Dann eine Anmerkung zur Debatte um die Wahrnehmung der Kommerzialisierung. Ich denke, man kann die Erzählung über eine Dichotomie zwischen “guten” traditionelle Vereinen und “bösen” Kommerzkonstrukten auch damit erklären, dass der Widerspruch zwischen der fanseitigen Kritik an der Kommerzialisierung mit der Unterstützung des eigenen Vereins, der Teil dieser ist, in Einklang zu bringen versucht wird. Dabei wird auch oft außer Acht gelassen, dass die Profiabteilungen oft ausgegliederte Gesellschaften sind, die eben nicht mehr im Verein organisiert sind!
    So, für Debatte etwas spät, aber ich wollte es loswerden! Lob nochmal für alle Beteiligten an der Folge!

    Grüße
    Bob

    • Hi,
      die Debatte scheint ja noch nicht vollkommen von den Ereignissen überholt worden zu sein und trotz einjähriger Verspätung bist Du immer noch der erste.

      Zur Frage:
      Ich muss gestehen, ich kenne mich praktisch überhaupt nicht mit dem US-Sport aus. Wie es dort insgesamt um die Transparenz bestellt ist, kann ich leider nicht sagen. Das einzige Argument, dass mir da auf die Schnelle einfällt, hast Du schon selbst genannt: Es sind geschlossene Systeme, bei denen man wahrscheinlich zumindest innerhalb des Systems (Gehälter) auf eine gewisse Kontrolle vertrauen kann. Im europäischen Fußball bleiben solche Systeme aber höchst unwahrscheinlich.
      Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, was ich im Podcast gesagt habe, aber mich interessiert dabei ohnehin eine andere Problematik. Transparenz scheint mir nämlich auch so eine diffuse Phrase in der Diskussion rund um den Fußball zu sein, die viel zu selten konkretisiert wird. Wo kann man im bestehenden System Transparenz fordern und wo nicht? Irgendwie stört sich keiner daran, dass der SC Freiburg seine Transferdetails nicht öffentlich macht, aber die Offenlegung von Kroos’ Gehalt wird selbstverständlich gefordert.
      Aber abgesehen davon gibt es sicher Bereiche, (Bsp. Vergabeverfahren von Großturnieren) in denen die Forderung nach mehr Transparenz sehr plausibel ist.

      Zu Deiner Anmerkung:
      Mit Deiner Überlegung wirst Du Dich wahrscheinlich bei ein paar Stellen im Text wiederfinden. Ich würde mich freuen, falls Du vielleicht nach der Lektüre noch einmal schreibst, ob Du mit den (teils spekulativen) Thesen zur verkürzten/ falschen Kommerzialisierungskritik einverstanden bist.

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