Kategorie: q 120minuten

Auf den Spuren der englischen Fußball-Memorialkultur – Impressionen aus London

London 2019. Ich war unterwegs in die englische Hauptstadt, um erste Einblicke in die dortige Memorialkultur im Fußball zu sammeln. Meine Recherche im Vorfeld hatte ergeben, dass man bei Queens Park Rangers Asche von verstorbenen Fans im Stadion begraben kann. Eine besondere Möglichkeit für Anhänger*innen, auch über den Tod hinaus ihrem Herzensverein ganz nahe zu sein. Wie genau eine Begräbniszeremonie im Stadion von QPR aussieht, wollte mir der langjährige Clubpfarrer erzählen. Gespannt machte ich mich auf den Weg nach London, wo mir nicht nur an der Loftus Road interessante Elemente der englischen Erinnerungskultur begegneten.

Das Kiyan Prince Foundation Stadium der Queens Park Rangers ( (c) Carmen Mayer)

von Carmen Mayer (trauerundfussball.de) | Oktober 2019

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Die 60 wichtigsten Episoden der deutschen Fußballgeschichte, Teil 2

Fußball wird seit etwa 150 Jahren in Deutschland gespielt, das heißt, in den Grenzen des damaligen Kaiserreiches. Zunächst waren es vor allem englische Händler, Studierende und Touristen, die das ihnen vertraute Spiel aus der Heimat auch hier gemeinsam spielten. Dort war die reglementierte Fassung des Spiels seit einem halben Jahrhundert bekannt. Diese Serie beschreibt die 60 wichtigsten Momente des Fußballspiels in Deutschland. Im zweiten Teil geht es um die Jahre 1904 bis 1934.

von Petra Tabarelli (nachspielzeiten.de) unter Mitarbeit der 120minuten-Redaktion | September 2019 Weiterlesen

Frauen in Schaltzentralen des Fußballs: Allein unter Männern

Noch nie wurde im Fußball so intensiv über die Unterschiede zwischen Männern und Frauen diskutiert wie in diesem Sommer während der Weltmeisterschaft in Frankreich. Jenseits der Lohnungleichheit sind in den Führungsetagen und Trainerteams des Fußballs kaum Frauen vertreten. In etlichen Ländern fehlen sogar grundlegende Strukturen für Mädchen- und Frauenfußball. Wie kann der beliebteste Sport weiblicher und damit demokratischer werden? Teil 12 und Abschluss der Themenreihe „Fußball und Menschenrechte.“

Autor: Ronny Blaschke, ronnyblaschke.de

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Flavio Becca und die Redbullisierung der Roten Teufel?

Der luxemburgische Bauunternehmer Flavio Becca hat durch sein Engagement beim Traditionsverein 1.FC Kaiserslautern dazu beigetragen, die wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit des FCK kurzfristig zu gewährleisten und damit den bundesweit bedeutenden und regional unersetzlichen Standort zu erhalten. Im Rahmen der Diskussion über das Engagement Beccas als Investor gab es viel Pro und Contra zum Einstieg eines externen Investors generell. Zudem gab es die Frage der Auswahl zwischen einer regionalen Investorengruppe auf der einen und des luxemburgischen Bauunternehmers auf der anderen Seite sowie die Nebengeräusche im Rahmen der Entscheidungsfindung. Kaum diskutiert wurde das Vereinsgeflecht, das Becca im internationalen Fußball unterstützt. Wenigen ist bekannt, wie die von ihm geförderten oder kontrollierten Vereine kooperieren. Dieser Artikel soll das „System Becca“, seine Auswirkungen auf Spielertransfers und mögliche Auswirkungen auf den FCK genauer unter die Lupe nehmen.

Thomas Hilmes / http://www.der-betze-brennt.de [CC BY-SA 3.0 de (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)]

von Matthias Busse | August 2019 Weiterlesen

Die 60 wichtigsten Episoden der deutschen Fußballgeschichte, Teil 1

Fußball wird seit etwa 150 Jahren in Deutschland gespielt, das heißt, in den Grenzen des damaligen Kaiserreiches. Zunächst waren es vor allem englische Händler, Studierende und Touristen, die das ihnen vertraute Spiel aus der Heimat auch hier gemeinsam spielten. Dort war die reglementierte Fassung des Spiels seit einem halben Jahrhundert bekannt. Diese Serie beschreibt die 60 wichtigsten Momente des Fußballspiels in Deutschland. Im ersten Teil geht es um die Jahre 1870 bis 1903.

von Petra Tabarelli (nachspielzeiten.de) unter Mitarbeit der 120minuten-Redaktion | August 2019 Weiterlesen

Thomas Tuchel – Ein Meister ohne Titel

Nicht Bayern München, sondern Paris St. Germain. So lautete Thomas Tuchels Entscheidung im Frühjahr 2018. Nach dem Aus bei Borussia Dortmund im Sommer 2017 gönnte sich der gebürtige Krumbacher zunächst ein Jahr Auszeit vom Profifußball, um dann den Sprung ins Ausland zu wagen, der ihm zu seiner aktiven Zeit als Spieler verwehrt blieb. In Paris soll er nun den langersehnten Champions-League-Titel gewinnen und PSG an die Spitze des europäischen Fußballes führen. Doch nicht nur sportlich wird Tuchel mit seinem Team an Grenzen stoßen, sondern auch mit der Gruppendynamik sowie menschlichen und teaminternen Problemen. Paris ist ein Zusammenschluss unterschiedlicher, teils exzentrischer Stars, die Tuchel in puncto Team- und Menschenführung alles abverlangen werden. Wir werfen einen detaillierten Blick auf sein erstes Jahr bei PSG und analysieren den Verlauf der Saison. Vorhang auf!

“PSG NANCY” von Philippe Agnifili via Flickr | Lizenz: CC BY-ND 2.0)

von Olaf (@footballyse) | Juli 2019

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Fußball in Ägypten: Rebellische Ultras im Untergrund

Am 21. Juni beginnt in Ägypten der Afrika-Cup. In wohl keinem anderen Land ist der Fußball so politisch aufgeladen wie in Ägypten. Seit mehr als hundert Jahren nutzen Autokraten in Kairo das Stadion für Propaganda. Im neuen Jahrtausend entwickelten dann die Ultras eine Protestkultur, die beim Arabischen Frühling 2011 eine beachtliche Rolle spielte. Mittlerweile sind Fußballfans jedoch ein Symbol für die unterdrückte Zivilgesellschaft. Kann der Afrika-Cup daran etwas ändern?

Autor: Ronny Blaschke, ronnyblaschke.de

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