Kategorie: Blog

Episode 23: “Das Geld hat den Sportjournalismus versaut”

 

In Ausgabe 23 des 120minuten-Podcasts spricht Alex Schnarr aus der Redaktion mit seinem Kollegen Jérôme Grad sowie mit Mario Rieker (Leitender Redakteur Bundesliga/Serie A bei DAZN) und Luca Schepers über Fußball und Fernsehen. Grundlage des Gesprächs ist Jérômes Text mit dem Titel “Fußball und Fernsehen: Das Geld hat den Sportjournalismus versaut”, der am 23. Januar 2019 auf 120minuten.net erschienen ist.

Zunächst schildert Jérôme seine Herangehensweise an Text und Thema, bevor die Runde sich der Diskussion des Spannungsfeldes zwischen Unterhaltung und kritischem Journalismus widmet. Außerdem wird die Rolle der/des Journalist*in in der Fernsehberichterstattung genauer betrachtet. Schließlich überlegen die Gesprächspartner, wie sich Fernsehübertragungen wohl in Zukunft gestalten werden und spielen unterschiedliche Szenarien durch.

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Episode 22: “Sportjournalistinnen in der Fußballberichterstattung”

 

In Ausgabe 22 des 120minuten-Podcasts spricht Oliver Leiste mit seinem Redaktionskollegen Alex Schnarr und der Soziologin und Bildungswissenschaftlerin Silke Kassebaum über das Thema “Sportjournalistinnen in der Fußballberichterstattung”. Grundlage des Gesprächs ist Alex‘ Text mit dem Titel “Bildet Banden!”, der am 16. Januar 2019 auf 120minuten.net erschienen ist.

Die Runde steigt mit der Frage ein, ob und inwiefern es überhaupt ein Problem ist, wenn Frauen  Fußballspiele kommentieren bzw. darüber berichten und schreiben. Dann geht es um Mechanismen der Ungleichheit, um die Frage, was Frauen- möglicherweise von Männernetzwerken unterscheidet und um Quoten als einem möglichen Mittel, der Geschlechterungleichheit im Sportjournalismus zu begegnen. Darüber hinaus thematisiert die Diskussionsrunde die Wichtigkeit einer geschlechtergerechten Sprache, veränderte Perspektiven in einer heterogeneren Sportredaktion und die Frage, was man auch im Kleinen tun kann, um zu mehr Sichtbarkeit von Sportjournalistinnen in der Fußballberichterstattung beizutragen.

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Seitenwechsel – Wie auf dem thüringischen Basar

Wendezeit – Schicksalszeit. Die Monate um 1989 haben in Deutschland viel durcheinander gewirbelt. Der Umbruch hat auch im Fußball entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze tiefe Spuren hinterlassen. Dies ist die Geschichte von zwei Männern, die von der Wende profitierten, einem Verein, für den der Umbruch den bodenlosen Absturz bedeutete und Verbänden, die die Veränderungen verschlafen haben.

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ballesterer in 120minuten, Folge 2: Sindelar

 

In Ausgabe 2 unserer gemeinsamen Podcast-Reihe mit dem ballesterer Fußballmagazin spricht Alex Schnarr aus der Redaktion mit Clemens Zavarsky vom ballesterer sowie 120minuten-Redaktionskollege Christoph Wagner über Matthias Sindelar. Das Thema bildet gleichzeitig auch den Schwerpunkt von ballesterer-Ausgabe 138, die Ihr hier bestellen könnt.

Im Gespräch ging es zunächst um die Frage, wie sich Clemens dem Thema und der Figur “Matthias Sindelar” genähert hat und welche historischen Quellen er für seine Recherchen heranziehen konnte. Im Anschluss daran diskutiert die Runde das Schwerpunktthema der 138. ballesterer-Ausgabe entlang der Linien “Sindelar – der Spieler”, “Sindelar – der Mensch” und “Sindelar – der Mythos”.

Den von Clemens angesprochenen ballesterer-Schwerpunkt zu Fußball im Ersten Weltkrieg findet Ihr in Ausgabe 94. 

Der von Alex angesprochene Text zur Entwicklung des Fußballs in Deutschland heißt “Von der Fußlümmelei zum Massenphänomen” und ist im August 2015 auf 120minuten.net erschienen.

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Episode 21: “Investigative Recherchen im Sportjournalismus” mit Jonathan Sachse

 

In Ausgabe 21 des 120minuten-Podcasts spricht Alex Schnarr mit seinem Redaktionskollegen Endreas Müller und mit Jonathan Sachse von CORRECTIV über investigative Recherchen im Sportjournalismus. Grundlage des Gesprächs ist Endreas‘ Text mit dem Titel “Zielkonflikte, Schulterzucken und die Suche nach der Wahrheit”, der am 9. Januar 2019 auf 120minuten.net erschienen ist.

Zunächst geht es um die Frage, was überhaupt unter investigativem Sportjournalismus zu verstehen ist und warum es wichtig ist, auch in der „Unterhaltungsbranche Profifußball“ Missstände aufzuzeigen. Dann gibt Jonathan Einblicke in das investigative Arbeiten und hebt die Bedeutung von Auskunftsrechten hervor, bevor die Runde u.a. über notwendige Strukturen zur Förderung investigativer Recherchen, insbesondere in der lokalen Berichterstattung, diskutiert. Außerdem steht die Frage im Mittelpunkt, welche Rolle Sportjournalistinnen und Sportjournalisten in der täglichen Arbeit einnehmen (können) und inwiefern der Gegenstand der Berichterstattung möglicherweise dessen Potentiale und Grenzen bestimmt. Zum Abschluss blicken die Gesprächspartner noch auf die Themen “geeignete Erzählformen für investigative Stücke” und “Transparenz in der Berichterstattung”.

Den von Jonathan angesprochenen Artikel aus 2015 zum Champions-League-Finale in Berlin findet Ihr auf correctiv.org. 

Das angesprochene Portal für Informationsfreiheit heißt FragDenStaat.de.

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Zwischen Field-Interview und Whistleblowing: Braucht der moderne Fußball modernen Journalismus?

Die 120minuten-Textreihe zum Jahresauftakt

Wer über Fußball schreibt und sendet, der muss sich auch mit Aspekten beschäftigen, die uns alle etwas angehen. Es werden Milliarden verdient und von A nach B geschoben. Doping, Steuerhinterziehung und Korruption verleihen dem Hochglanzprodukt Profifußball einen faden Beigeschmack. Der Sport und seine Protagonisten haben eine Vorbildfunktion und befeuern Debatten, die weit über das Sportliche hinausgehen. Es braucht integere Journalist*innen, die sich ihrer Rolle bewusst sind.

Sportjournalist*innen müssen sich noch immer mit dem Stereotyp des Fans, der es über die Absperrung geschafft hat, herumschlagen. Fehlt in der Fußballberichterstattung die Distanz zwischen Sportler*in und Journalist*in? Lassen sich Journalist*innen vom Sport vereinnahmen und sind nicht kritisch genug? Journalist*innen lokaler Medien sehen sich immer wieder diesem Vorwurf ausgesetzt. Und auch die Berichterstattung der TV-Rechteinhaber wird immer wieder kritisiert: wirtschaftliche Interessen der ausstrahlenden Sender stehen vielleicht der Objektivität der Reporter*innen im Weg.

Sportjournalismus muss dem Anspruch gerecht werden, auch das zu erklären, was nicht offensichtlich ist. Doch der Zugang zu Informationen wird schwieriger. Spieler und Vereine verstehen sich als eigene Medien und Marke, und dosieren sehr genau, was nach außen dringt. Kommuniziert wird immer öfter über Social Media anstatt über die Medien.

In fünf Longreads wollen wir uns mit dem Status quo und zukünftigen Herausforderungen in der Fußballberichterstattung befassen. Dafür hat sich die Redaktion eine ganze Reihe von gestandenen Sportjournalisten ins Boot geholt, die ihre Erfahrungen mit euch teilen werden.

Ab dem 9. Januar erscheint wöchentlich ein Longread zu einem Themenschwerpunkt. Wir sind gespannt auf das Feedback und hoffen, mit den Stücken Debatten in Gang zu bringen. Bisher sind im Themenschwerpunkt erschienen:

13: Juli: 120minuten lädt zum Leser*innen-Treffen

Zum ersten Mal veranstaltet das Team von 120minuten ein Redaktions- und Leser*innentreffen. So ganz persönlich und außerhalb diesem Internet. Und ihr könnt mit dabei sein.

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Episode 25: “Lokaljournalismus im Fußball”

In Ausgabe 25 des 120minuten-Podcasts spricht Alex Schnarr aus der Redaktion mit der Journalistin Valentina Hirsch und Redaktionskollege Oliver Leiste über die Frage, welche Rolle dem Lokaljournalismus in der Fußballberichterstattung zukommt bzw. zukommen sollte. Grundlage des Gesprächs ist Olivers Longread mit dem Titel “Mehr Einordnung wagen: Warum Lokaljournalismus im Fußball weiter wichtig ist”, der am 27. Februar 2019 auf 120minuten.net erschienen ist.

Zunächst gibt Oliver Einblicke in seine Herangehensweise an den Longread, bevor die Gesprächsrunde sich dann der Frage zuwendet, wie sich der Umstand, dass Fußballvereine inzwischen selbst Medien produzieren, auf die Arbeitsweise von Lokaljournalist*innen auswirkt. Es geht unter anderem um den Sinn und Unsinn von Pressekonferenzen, um mehr Mut in der Themensetzung, um die Rolle von Fan-Medien wie Blogs und Podcasts und um Innovationspotentiale, die die aktuelle Medienlandschaft im Fußball auch für die lokale Berichterstattung bietet. Schließlich werfen die Gesprächspartner*innen noch einen Blick voraus und überlegen, wie der fußballbezogene Lokaljournalismus der Zukunft aussehen kann. 

Valentinas Blog findet Ihr unter valentinas-weblog.de. 

Alles zum Rasenfunk gibt es auf rasenfunk.de.

Den “Brennerpass” findet Ihr u.a. auf bernimayer.de.

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Mehr Einordnung wagen: Warum Lokaljournalismus im Fußball weiter wichtig ist

Um den Fußballjournalismus steht es nicht zum Besten. Die Vereine versuchen sich auf vielen verschiedenen Kanälen selbst darzustellen und damit vorzugeben, wie über sie berichtet werden darf. Technische Veränderungen eröffnen… Weiterlesen

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Fieldreporter sind hautnah dabei und sorgen für erste Stimmen unmittelbar nach dem Spiel.

Fußball und Fernsehen: Das Geld hat den Sportjournalismus versaut

Jährlich überweisen Fernsehsender und andere Bewegtbild-Plattformen einen Milliardenbetrag für die Übertragung von Fußballspielen. Herauskommen sollen Produkte, die unterhalten und den Nutzern gefallen. Schließlich finanzieren die Konsumenten die Sendungen zu einem… Weiterlesen

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Bildet Banden!

Sportjournalistinnen in der Fußballberichterstattung 40 Prozent der Fans von Bundesligamannschaften sind weiblich, aber nur etwa 10 Prozent der im Fußballjournalismus Tätigen sind Frauen. Woran liegt das? Und wie blicken Sportjournalistinnen… Weiterlesen

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Zielkonflikte, Schulterzucken und die Suche nach der Wahrheit

Investigative Recherchen im Fußball Doping, Steuerhinterziehung und sportpolitische Missstände im Fußball zu enthüllen, sind eine Herausforderung für die Sportberichterstattung. Wie funktioniert das investigative Arbeiten im Sport? Wir sprachen darüber mit… Weiterlesen

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Zwischen Field-Interview und Whistleblowing: Braucht der moderne Fußball modernen Journalismus?

Die 120minuten-Textreihe zum Jahresauftakt Wer über Fußball schreibt und sendet, der muss sich auch mit Aspekten beschäftigen, die uns alle etwas angehen. Es werden Milliarden verdient und von A nach… Weiterlesen

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Ins Heft geschaut: ballesterer Nr. 138

“Matthias Sindelar: Der Fußballer & die Legende” – ballesterer, Ausgabe 138

Kurz vor Weihnachten, alle Welt ist im Stress: die letzten Einkäufe müssen getätigt werden, bevor wir uns am 24. Dezember für eine Woche verwöhnen und verwöhnen lassen. Auf ein Geschenk könnt ihr euch jetzt schon freuen: Ausgabe 138 des ballesterer. Was drinsteht erfahrt Ihr im folgenden Text.

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Episode 20: “Wendejahre” mit Hardy Grüne vom Zeitspiel Magazin

 

In Ausgabe 20 des 120minuten-Podcasts spricht Alex Schnarr aus der Redaktion mit Hardy Grüne vom Zeitspiel Magazin und Redaktionskollege Endreas Müller über das Thema “Wendejahre”. Das Gespräch kommt natürlich nicht ganz zufällig zustande, denn einerseits handelt es sich beim Thema um den Schwerpunkt der 13. Ausgabe von “Zeitspiel”, andererseits ist die Folge auch der hörbare Auftakt einer bereits seit längerem bestehenden Kooperation mit den Machern des “Magazins für Fußball-Zeitgeschichte”. Dementsprechend geht es zunächst auch erst einmal um die Zusammenarbeit an sich, bevor die Gesprächsrunde dann ins Thema einsteigt. Die schicksalshafte, letzte Saison in der DDR-Oberliga wird ebenso thematisiert wie die Frage, warum verschiedene Traditionsvereine den Sprung in den bezahlten Fußball unmittelbar nach der Wiedervereinigung nicht geschafft haben und vielleicht auch gar nicht schaffen konnten. Die Rolle des DFB bei der Eingliederung der DDR-Mannschaften in den bundesdeutschen Spielbetrieb wird ebenso beleuchtet wie die Frage, wie sich die sportliche Wiedervereinigung eigentlich aus der Perspektive der Bundesliga darstellte.

Wer neugierig geworden ist und mehr zum Thema wissen möchte, dem sei Ausgabe 13 des Zeitspiel Magazins wärmstens empfohlen. Bestellen könnt Ihr es über zeitspiel-magazin.de, wo Ihr auch viele weitere Infos über unseren Kooperationspartner findet.

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