Alle Artikel von Alex Schnarr

WM-Tipp des Tages: Kolumbien gegen England

Was wäre, wenn die Fußball-Weltmeisterschaft nicht nach sportlichen, sondern nach demokratischen Kriterien entschieden werden würde? Diese Frage stellte sich das BTI-Projekt der Bertelsmann-Stiftung und bewertete alle Mannschaften entlang der Kategorien “Freie Wahlen”, “Meinungsfreiheit”, “Schutz der Bürgerrechte”, “Soziale Inklusion” und “Korruptionsbekämpfung”. Im direkten Duell zwischen Kolumbien und England lautet der “Tipp des Tages” heute:

Zwei Aussteiger treten gegeneinander an: die konservative Regierung May will England aus der EU führen, die neugewählte rechte Regierung Duque stellt das bestehende Friedensabkommen mit der Guerilla in Frage. Beide Regierungen spielen mit dem Feuer und riskieren den sozialen Zusammenhalt. Der aber ist in England um Welten größer als in Kolumbien, wo ein Prozent der Bevölkerung über 50 Prozent des Landbesitzes verfügt und die mühsam befriedeten Konflikte jederzeit wieder ausbrechen können. Ein weiteres Plus für die „Three Lions“: das traditionelle britische Fairplay, während in Kolumbien Korruption weiterhin verbreitet ist. Fazit: Kolexit.

Zum Länderportrait Kolumbien (PDF)
Zum Länderportrait England (PDF)

Mehr Informationen zur “Demokratie-WM” der Bertelsmann-Stiftung erhaltet Ihr direkt auf der Projekt-Homepage.

In Podcast-Episode 13 sprach Alex Schnarr aus der 120minuten-Redaktion mit Hauke Hartmann vom BTI-Projekt über die Hintergründe der “Demokratie-WM”.

Auch wir haben uns im Rahmen unserer #WMGeschichten mit beiden Ländern beschäftigt. Jérôme Grad schrieb über Kolumbien, Chris Lee über England.

Die Redaktion empfiehlt:

Doping ist nur ein Randthema bei dieser WM. Die FIFA redet nicht gerne darüber, in Russland redet man nicht gerne darüber und überhaupt bringt das ja alles nichts beim Fußball. Die FIFA hält sich ziemlich bedeckt bei Fragen zu den Dopingkontrollen bei der WM, indessen überzeugt Russland mit außerordentlicher Laufleistung und es sind eine Reihe von Fragen offen, deren Beantwortung für mehr Transparenz sorgen würden. Hinzu kommen die neuesten Recherchen der ARD-Dopingredaktion zu Dopingpraktiken in Brasilien.

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Hinweis: Dieser Beitrag ist Bestandteil einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Bertelsmann-Stiftung und der 120minuten Lerche, Schnarr & Wagner GbR.

WM-Tipp des Tages: Brasilien gegen Mexiko

Was wäre, wenn die Fußball-Weltmeisterschaft nicht nach sportlichen, sondern nach demokratischen Kriterien entschieden werden würde? Diese Frage stellte sich das BTI-Projekt der Bertelsmann-Stiftung und bewertete alle Mannschaften entlang der Kategorien “Freie Wahlen”, “Meinungsfreiheit”, “Schutz der Bürgerrechte”, “Soziale Inklusion” und “Korruptionsbekämpfung”. Im direkten Duell zwischen Brasilien und Mexiko lautet der “Tipp des Tages” heute:

10 Prozent Zustimmung zur noch amtierenden Regierung – das ist die einzig verbindende Bilanz zwischen den beiden bevölkerungsreichsten Demokratien Lateinamerikas. Ansonsten liegen Welten zwischen Acapulco und der Copacabana. Ja, Fairplay wird auch in Brasilien nicht großgeschrieben, die Politik ist korrupt und die Amtsenthebung der linksgerichteten Ex-Präsidentin Dilma Rousseff war ein Skandal. Aber immerhin wird Korruption in Brasilien effektiv bekämpft, während in Mexiko mafiöse Strukturen das Land durchziehen und Drogenkartelle sich korrupte Beamte und bestechliche Polizisten kaufen. Die demokratischen Institutionen in Brasilien funktionieren, in Mexiko allenfalls eingeschränkt. Viel zu tun für den neuen Präsidenten. Fazit: Fünf Freiflüge für die Kanarienvögel.

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Mehr Informationen zur “Demokratie-WM” der Bertelsmann-Stiftung erhaltet Ihr direkt auf der Projekt-Homepage.

In Podcast-Episode 13 sprach Alex Schnarr aus der 120minuten-Redaktion mit Hauke Hartmann vom BTI-Projekt über die Hintergründe der “Demokratie-WM”.

Auch wir haben uns im Rahmen unserer #WMGeschichten mit beiden Ländern beschäftigt. Alex Schnarr schrieb über Brasilien, Sergio Varela über Mexiko.

Die Redaktion empfiehlt:

Kein WM-Turnier war teurer als Russland 2018. Der größte Kostentreiber sind natürlich die Stadien, deren Bau beachtliche Summen verschlungen hat. Das Geld wanderte in die Taschen derer, die Vladimir Putin nahestehen. Wer konnte sich die lukrativsten Aufträge im Rahmen der WM sichern? Wohin flossen russische Steuergelder ab? Grit Hartmann hat diejenigen porträtiert, die besonders von der WM profitieren und den FC Kreml zusammengestellt.

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Hinweis: Dieser Beitrag ist Bestandteil einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Bertelsmann-Stiftung und der 120minuten Lerche, Schnarr & Wagner GbR.

WM-Tipp des Tages: Spanien gegen Russland

Was wäre, wenn die Fußball-Weltmeisterschaft nicht nach sportlichen, sondern nach demokratischen Kriterien entschieden werden würde? Diese Frage stellte sich das BTI-Projekt der Bertelsmann-Stiftung und bewertete alle Mannschaften entlang der Kategorien “Freie Wahlen”, “Meinungsfreiheit”, “Schutz der Bürgerrechte”, “Soziale Inklusion” und “Korruptionsbekämpfung”. Im direkten Duell zwischen Spanien und Russland lautet der “Tipp des Tages” heute:

Zwei sehr unterschiedliche Spielsysteme treffen aufeinander: die spanische Demokratie sieht ihre Stabilität durch Separatismus und Minderheitsregierung gefährdet, während die russische Autokratie mit eiserner Faust weder das eine zulassen noch das andere praktizieren würde. Man mag den mangelnden spanischen Teamgeist beklagen, aber immerhin ist nicht alles wie in Russland auf einen Spieler zugeschnitten. Im Spielaufbau (Wahlen) und in der Defensive (Bürgerrechte) erweist sich das demokratische Spielsystem als deutlich überlegen, was auch russische Fans zugeben würden (wenn ihre Meinungsfreiheit so garantiert würde wie in Spanien). Fazit: Die „Furia Roja“ dominiert den Roten Platz.

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Mehr Informationen zur “Demokratie-WM” der Bertelsmann-Stiftung erhaltet Ihr direkt auf der Projekt-Homepage.

In Podcast-Episode 13 sprach Alex Schnarr aus der 120minuten-Redaktion mit Hauke Hartmann vom BTI-Projekt über die Hintergründe der “Demokratie-WM”.

Auch wir haben uns im Rahmen unserer #WMGeschichten mit beiden Ländern beschäftigt. Jérôme Grad schrieb über Spanien, Katrin Scheib über Russland.

Die Redaktion empfiehlt:

Geschichten wie diese hört man immer mal wieder: Afrikanische Talente werden unter falschen Versprechungen nach Europa gelockt, wo statt der glanzvollen Karriere bei einem Top-Club dann eine ganz andere als die erhoffte Zukunft auf sie wartet. Fotograf Jason Andrew hat einige dieser Spieler getroffen und ihre Geschichte dokumentiert. Bei Mission 89 spricht er eindrucksvoll über seine Begegnungen.

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Hinweis: Dieser Beitrag ist Bestandteil einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Bertelsmann-Stiftung und der 120minuten Lerche, Schnarr & Wagner GbR.

WM-Tipp des Tages: Uruguay gegen Portugal

Was wäre, wenn die Fußball-Weltmeisterschaft nicht nach sportlichen, sondern nach demokratischen Kriterien entschieden werden würde? Diese Frage stellte sich das BTI-Projekt der Bertelsmann-Stiftung und bewertete alle Mannschaften entlang der Kategorien “Freie Wahlen”, “Meinungsfreiheit”, “Schutz der Bürgerrechte”, “Soziale Inklusion” und “Korruptionsbekämpfung”. Im direkten Duell zwischen Uruguay und Portugal lautet der “Tipp des Tages” heute:

Die beste Demokratie Lateinamerikas und die westlichste Demokratie Europas begegnen sich auf Augenhöhe. Beide Mannschaften zeichnet ein starkes Aufbauspiel über den linken Flügel aus. Schon seit 2005 wird Uruguay vom Mitte-Links-Bündnis der Frente Amplio regiert, zehn Jahre später zog Portugal mit der Mitte-Links-Regierung von Antonio Costa nach. Beide Regierungen bemühen sich um sozialen Ausgleich und sind erfolgreich in der Korruptionsbekämpfung. Unterstützt von einer sehr guten Fankultur auf den Rängen sticht aber vor allem die uruguayische Defensive – Bürgerrechte und Meinungsfreiheit sind dort noch besser geschützt als in Portugal. Fazit: Portugal werden die Flügel gestutzt.

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Mehr Informationen zur “Demokratie-WM” der Bertelsmann-Stiftung erhaltet Ihr direkt auf der Projekt-Homepage.

In Podcast-Episode 13 sprach Alex Schnarr aus der 120minuten-Redaktion mit Hauke Hartmann vom BTI-Projekt über die Hintergründe der “Demokratie-WM”.

Auch wir haben uns im Rahmen unserer #WMGeschichten mit beiden Ländern beschäftigt. Jérôme Grad schrieb über Uruguay, Marino Peixoto über Portugal.

Die Redaktion empfiehlt:

Stell’ Dir vor, Du musst Dein Land verlassen, um die Nationalmannschaft spielen zu sehen, weil Du zuhause nicht ins Stadion darfst. Was merkwürdig klingt, ist für Frauen im Iran traurige Realität. Zahlreiche iranische Aktivistinnen nutzten die Fußball-Weltmeisterschaft, um auf die Situation in ihrem Heimatland aufmerksam zu machen – und um einfach mal Fußball zu schauen. John Duerden mit einem schönen Stück für ESPN über die Proteste und die Frage, ob inzwischen möglicherweise ein Wendepunkt erreicht ist.

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Hinweis: Dieser Beitrag ist Bestandteil einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Bertelsmann-Stiftung und der 120minuten Lerche, Schnarr & Wagner GbR.

WM-Tipp des Tages: Panama gegen Tunesien

Was wäre, wenn die Fußball-Weltmeisterschaft nicht nach sportlichen, sondern nach demokratischen Kriterien entschieden werden würde? Diese Frage stellte sich das BTI-Projekt der Bertelsmann-Stiftung und bewertete alle Mannschaften entlang der Kategorien “Freie Wahlen”, “Meinungsfreiheit”, “Schutz der Bürgerrechte”, “Soziale Inklusion” und “Korruptionsbekämpfung”. Im direkten Duell zwischen Panama und Tunesien lautet der “Tipp des Tages” heute:

Sportlich schauen alle heute auf das Spiel um den Gruppensieg in Gruppe G zwischen England und Belgien. Doch politisch ist der Kampf um die Ehre zwischen den beiden sieglosen Außenseitern nicht minder interessant. Guter Spielaufbau (freie Wahlen), mäßige Fankultur (Meinungsfreiheit), mäßige Defensive (Schutz der Bürgerrechte), schlechter Teamgeist (soziale Inklusion): Panama und Tunesien liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen in zentralen Demokratiefeldern. Korruption bleibt die größte Schwachstelle im politischen System der jungen Demokratie Tunesiens. Deshalb reicht Panama eine schlechte Leistung zum knappen Sieg.

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Zum Länderportrait Tunesien (PDF)

Mehr Informationen zur “Demokratie-WM” der Bertelsmann-Stiftung erhaltet Ihr direkt auf der Projekt-Homepage.

In Podcast-Episode 13 sprach Alex Schnarr aus der 120minuten-Redaktion mit Hauke Hartmann vom BTI-Projekt über die Hintergründe der “Demokratie-WM”.

Auch wir haben uns im Rahmen unserer #WMGeschichten mit beiden Ländern beschäftigt. Alex Schnarr schrieb über Panama, Jérôme Grad über Tunesien.

Die Redaktion empfiehlt:

Romelu Lukaku ist mit seinen zahlreichen Treffern eines der Gesichter dieser WM. In Belgien hat er es dennoch nicht immer leicht. Spielt er gut, ist er “der belgische Stürmer”, läuft es mal nicht so gut, ist er der “belgische Stürmer kongolesischer Abstammung”. In einem langen Stück bei The Players Tribune äußert sich Lukaku zu Ressentiments und zu seiner Zeit als Nachwuchsfußballer, die von Armut und dem unbedingten Willen zum Erfolg geprägt war.

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Hinweis: Dieser Beitrag ist Bestandteil einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Bertelsmann-Stiftung und der 120minuten Lerche, Schnarr & Wagner GbR.

WM-Tipp des Tages: Südkorea gegen Deutschland

Was wäre, wenn die Fußball-Weltmeisterschaft nicht nach sportlichen, sondern nach demokratischen Kriterien entschieden werden würde? Diese Frage stellte sich das BTI-Projekt der Bertelsmann-Stiftung und bewertete alle Mannschaften entlang der Kategorien “Freie Wahlen”, “Meinungsfreiheit”, “Schutz der Bürgerrechte”, “Soziale Inklusion” und “Korruptionsbekämpfung”. Im direkten Duell zwischen Südkorea und Deutschland lautet der “Tipp des Tages” heute:

Im Fußball wie in der Politik muss sich Deutschlands Herausforderer nach einem „verlorenen Jahrzehnt“ erst wieder stabilisieren. Die dramatischen Ereignisse von 2016/2017 – die Amtsenthebung von Präsidentin Park wegen Machtmissbrauchs und ihre Anklage – brachten viele Möglichkeiten zur Erneuerung der koreanischen Demokratie mit sich. Die aktuelle Regierung Moon hat Südkorea ein Stück Stabilität und demokratische Reife zurückgebracht. Für einen weltmeisterlichen Auftritt gegen Jogis Jungs reicht es aber noch nicht. Unser Tipp: „Die Mannschaft“ ist den „Roten Teufeln“ aus Fernost in allen Belangen um eine Fußspitze voraus.

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Mehr Informationen zur “Demokratie-WM” der Bertelsmann-Stiftung erhaltet Ihr direkt auf der Projekt-Homepage.

In Podcast-Episode 13 sprach Alex Schnarr aus der 120minuten-Redaktion mit Hauke Hartmann vom BTI-Projekt über die Hintergründe der “Demokratie-WM”.

Auch wir haben uns im Rahmen unserer #WMGeschichten mit beiden Ländern beschäftigt. Ein Interview zu Südkorea findet Ihr hier. Oliver Leiste schrieb für uns über Deutschland.

Die Redaktion empfiehlt:

Ist der Umgang der Presse mit der deutschen Nationalmannschaft unfair? Wer repräsentiert überhaupt die Presse und wie soll man über die DFB-Auswahl berichten, wenn man nur sehr begrenzte Möglichkeiten hat, sich ein Bild von der Stimmung im Team zu machen? In seiner Kolumne zeigt Stefan Hermanns unterschiedliche Perspektiven auf die Berichterstattung über die Nationalmannschaft auf.

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Hinweis: Dieser Beitrag ist Bestandteil einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Bertelsmann-Stiftung und der 120minuten Lerche, Schnarr & Wagner GbR.

WM-Tipp des Tages: Deutschland gegen Schweden

Was wäre, wenn die Fußball-Weltmeisterschaft nicht nach sportlichen, sondern nach demokratischen Kriterien entschieden werden würde? Diese Frage stellte sich das BTI-Projekt der Bertelsmann-Stiftung und bewertete alle Mannschaften entlang der Kategorien “Freie Wahlen”, “Meinungsfreiheit”, “Schutz der Bürgerrechte”, “Soziale Inklusion” und “Korruptionsbekämpfung”. Im direkten Duell zwischen Deutschland und Schweden lautet der “Tipp des Tages” heute:

In Sotschi treffen zwei außergewöhnlich gefestigte Demokratien aufeinander. Daran ändert auch der Zulauf für rechtsnationale Kräfte wie AfD und Schwedendemokraten im Zuge der Migrations- und Integrationsdebatten wenig. Vom Spielaufbau (freie und faire Wahlen) bis zum Teamgeist (soziale Inklusion) setzen beide Länder weltweit Standards. Doch auch wir als deutsche Stiftung müssen anerkennen, dass uns die Skandinavier in diesem Duell die Grenzen aufzeigen. Meinungs- und Pressefreiheit werden in Schweden noch besser geschützt und Korruption noch effizienter bekämpft als in Deutschland. Fazit: So wird es nichts mit der Titelverteidigung!

Zum Länderportrait Deutschland (PDF)
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Mehr Informationen zur “Demokratie-WM” der Bertelsmann-Stiftung erhaltet Ihr direkt auf der Projekt-Homepage.

In Podcast-Episode 13 sprach Alex Schnarr aus der 120minuten-Redaktion mit Hauke Hartmann vom BTI-Projekt über die Hintergründe der “Demokratie-WM”.

Auch wir haben uns im Rahmen unserer #WMGeschichten mit beiden Ländern beschäftigt. Hier geht es zu den Beiträgen von Oliver Leiste zu Deutschland und Schweden.

Die Redaktion empfiehlt:

Rafa Márquez ist Rekordnationalspieler, trug das Trikot des FC Barcelona und nimmt an seiner fünften WM teil. Er könnte ein Aushängeschild der El Tri sein, aber er gibt kaum Interviews und nimmt nicht an offiziellen Terminen teil. Der Grund: er ist in den USA in Ermittlungen zur Aufdeckung von Geldwäsche mexikanischer Drogenhändler verwickelt. Damit wird er für die US-Sponsoren zur Persona non grata und zu Mexikos unsichtbarem Kapitän. Die NY Times berichtet.

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WM-Tipp des Tages: Brasilien gegen Costa Rica

Was wäre, wenn die Fußball-Weltmeisterschaft nicht nach sportlichen, sondern nach demokratischen Kriterien entschieden werden würde? Diese Frage stellte sich das BTI-Projekt der Bertelsmann-Stiftung und bewertete alle Mannschaften entlang der Kategorien “Freie Wahlen”, “Meinungsfreiheit”, “Schutz der Bürgerrechte”, “Soziale Inklusion” und “Korruptionsbekämpfung”. Im direkten Duell zwischen Brasilien und Costa Rica lautet der “Tipp des Tages” heute:

Auf dem Fußballplatz macht der mit Ausnahmespielern gespickten Seleção selten jemand etwas vor. Würde die Partie allerdings nach Demokratiegesichtspunkten entschieden, sähe es ganz anders aus. Korrupte Intrigen und politische Fouls prägen die brasilianischen Schlagzeilen, weniger als 10% der Brasilianer vertrauen Parlament und Regierung. Costa Rica hingegen ist schon lange eines der politisch stabilsten Länder Lateinamerikas, beispielhaft demokratisch und Vorbild für seine Umweltpolitik. Fazit: Salsa schlägt Samba.

Zum Länderportrait Brasilien (PDF)
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Mehr Informationen zur “Demokratie-WM” der Bertelsmann-Stiftung erhaltet Ihr direkt auf der Projekt-Homepage.

In Podcast-Episode 13 sprach Alex Schnarr aus der 120minuten-Redaktion mit Hauke Hartmann vom BTI-Projekt über die Hintergründe der “Demokratie-WM”.

Auch wir haben uns im Rahmen unserer #WMGeschichten mit beiden Ländern beschäftigt. Hier geht es zu den Beiträgen von Alex Schnarr zu Brasilien und Costa Rica.

Die Redaktion empfiehlt:

Fußball und Politik gehören nicht zusammen? Das Gegenteil beweist die Podcast-Reihe Futbolpolitika beim DLF. In kurzen Beiträgen wird die bewegte Geschichte des russischen Fußballs und seine enge Verbundenheit mit der politischen Situation im Land vorgestellt. Bisher sind vier von zehn Episoden erschienen.

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WM-Tipp des Tages: Argentinien gegen Kroatien

Was wäre, wenn die Fußball-Weltmeisterschaft nicht nach sportlichen, sondern nach demokratischen Kriterien entschieden werden würde? Diese Frage stellte sich das BTI-Projekt der Bertelsmann-Stiftung und bewertete alle Mannschaften entlang der Kategorien “Freie Wahlen”, “Meinungsfreiheit”, “Schutz der Bürgerrechte”, “Soziale Inklusion” und “Korruptionsbekämpfung”. Im direkten Duell zwischen Argentinien und Kroatien lautet der “Tipp des Tages” heute:

Argentinien muss weiter auf den ersten Sieg warten. Doch den Vergleich mit osteuropäischen Transformationsländern müssen die Südamerikaner nicht mehr scheuen. Lange als defekte Demokratie im Bertelsmann-Transformationsindex geführt, haben die Argentinier dank Verbesserungen bei der Gewaltenteilung und Korruptionsbekämpfung zur Spitzengruppe der Demokratien im Konsolidierungsprozess aufgeschlossen. Die Unabhängigkeit der Presse wird in Argentinien heute besser geschützt als in Kroatien. Diesen Rückstand gleichen die Kroaten jedoch durch einen Sozialstaat aus, der Arbeitslose unterstützt und zumindest extreme Armutsrisiken abfedert. Fazit: Remis im Duell der Geheimfavoriten in Nischni Nowgorod.

Zum Länderportrait Argentinien (PDF)
Zum Länderportrait Kroatien (PDF)

Mehr Informationen zur “Demokratie-WM” der Bertelsmann-Stiftung erhaltet Ihr direkt auf der Projekt-Homepage.

In Podcast-Episode 13 sprach Alex Schnarr aus der 120minuten-Redaktion mit Hauke Hartmann vom BTI-Projekt über die Hintergründe der “Demokratie-WM”.

Auch wir haben uns im Rahmen unserer #WMGeschichten mit beiden Ländern beschäftigt. Hier geht es zum Beitrag von Christoph Wagner zu Argentinien. Anthony Zoric schrieb für uns über Kroatien.

Die Redaktion empfiehlt:

Das WM-Turnier in Russland ist nicht das erste, bei dem im Vorfeld von Teilen der Öffentlichkeit ein Boykott gefordert wird. Als 1978 in Argentinien eine Militärjunta die Endrunde ausrichtet, sorgt das auch für Diskussionen. Fifa und DFB arrangierten sich mit dem Regime, das wenig von Menschenrechten hielt. Die Aufarbeitung des Turniers und seiner Bedeutung für die Junta hält bis heute an und ist noch lange nicht abgeschlossen. Ronny Blaschke war in Argentinien, und sprach im Rahmen unserer Themenreihe mit Aktivist*innen über den Zustand der Zivilgesellschaft und die Bedeutung des WM-Turniers.

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Hinweis: Dieser Beitrag ist Bestandteil einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Bertelsmann-Stiftung und der 120minuten Lerche, Schnarr & Wagner GbR.