Alle Artikel von Alex Schnarr

WM-Tipp des Tages: Kroatien gegen England

Was wäre, wenn die Fußball-Weltmeisterschaft nicht nach sportlichen, sondern nach demokratischen Kriterien entschieden werden würde? Diese Frage stellte sich das BTI-Projekt der Bertelsmann-Stiftung und bewertete alle Mannschaften entlang der Kategorien “Freie Wahlen”, “Meinungsfreiheit”, “Schutz der Bürgerrechte”, “Soziale Inklusion” und “Korruptionsbekämpfung”. Im direkten Duell zwischen Kroatien und England lautet der “Tipp des Tages” heute:

Im Unterschied zur britischen Regierung hat Teamchef Gareth Southgate einen Matchplan, und der geht in der Regel auf, wenn es auch manchmal etwas länger dauert. Dreimal werden die englischen Löwen im Spiel gegen das jüngste EU-Mitglied brüllen, denn Meinungsfreiheit, sozialer Zusammenhalt und Korruptionsbekämpfung funktionieren in England besser. Wenn nur die Defensive besser wäre: so kommt Kroatien doch noch zu einem Treffer, denn der Schutz der Bürgerrechte in England ist angesichts von Terrorgesetzen und unbefristeter Inhaftierung von Ausländern nur mäßig. Fazit: Keep Kane and carry on.

Zum Länderportrait Kroatien (PDF)
Zum Länderportrait England (PDF)

Mehr Informationen zur “Demokratie-WM” der Bertelsmann-Stiftung erhaltet Ihr direkt auf der Projekt-Homepage.

In Podcast-Episode 13 sprach Alex Schnarr aus der 120minuten-Redaktion mit Hauke Hartmann vom BTI-Projekt über die Hintergründe der “Demokratie-WM”.

Auch wir haben uns im Rahmen unserer #WMGeschichten mit beiden Ländern beschäftigt. Anthony Zoric schrieb über Kroatien, Chris Lee über England.

Die Redaktion empfiehlt:

Die WM in Russland geht so langsam, aber sicher zu Ende. Mit Ronny Blaschke, dem Autor unserer Themenreihe “Fußball und Menschenrechte”, ziehen wir Bilanz abseits des sportlichen Trubels. In unserer neuen Podcast-Episode sprechen wir über die politische Bedeutung des Turniers, die unsichtbar gebliebenen Hooligans und die mäßige Unterstützung von Menschenrechtsaktivisten durch die Fifa.
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Hinweis: Dieser Beitrag ist Bestandteil einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Bertelsmann-Stiftung und der 120minuten Lerche, Schnarr & Wagner GbR.

WM-Tipp des Tages: Frankreich gegen Belgien

Was wäre, wenn die Fußball-Weltmeisterschaft nicht nach sportlichen, sondern nach demokratischen Kriterien entschieden werden würde? Diese Frage stellte sich das BTI-Projekt der Bertelsmann-Stiftung und bewertete alle Mannschaften entlang der Kategorien “Freie Wahlen”, “Meinungsfreiheit”, “Schutz der Bürgerrechte”, “Soziale Inklusion” und “Korruptionsbekämpfung”. Im direkten Duell zwischen Frankreich und Belgien lautet der “Tipp des Tages” heute:

Jung, unverbraucht, voller Tatendrang und auf eine elegante Weise inspirierend – nein, die Rede ist nicht von Präsident Emmanuel Macron, sondern von der Equipe Tricolore, die mit feinem Spielaufbau glänzte. Allerdings stand der heutige Halbfinalgegner dem in keiner Weise nach. Die Unterschiede sind woanders zu finden. Die belgische Abwehr wackelt, der Schutz der Bürgerrechte ist durch Sicherheitsgesetze und Polizeiwillkür nur mäßig gewährleistet. Und auch am Teamgeist hapert es, gerade ethnische Minderheiten werden häufiger diskriminiert. Belgien spielt fairer, aber verliert. Fazit: En marche.

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Mehr Informationen zur “Demokratie-WM” der Bertelsmann-Stiftung erhaltet Ihr direkt auf der Projekt-Homepage.

In Podcast-Episode 13 sprach Alex Schnarr aus der 120minuten-Redaktion mit Hauke Hartmann vom BTI-Projekt über die Hintergründe der “Demokratie-WM”.

Auch wir haben uns im Rahmen unserer #WMGeschichten mit beiden Ländern beschäftigt. Julien Duez schrieb über Frankreich, Christoph Wagner über Belgien.

Die Redaktion empfiehlt:

In den Randbezirken von Paris, in der Banlieu, wurden viele Talente entdeckt, die bei dieser WM für Frankreich auflaufen – auch Kylian Mbappé. Die Scouts der großen europäischen Klubs haben das längst mitbekommen und sind permanent vor Ort. Die Liste bekannter Spieler, die aus den Vorstädten der französischen Hauptstadt stammen, ist lang. Doch der Fußball dient nicht nur der Förderung außergewöhnlicher Talente. Viel wichtiger ist die gesellschaftliche Rolle des Sports und der vielen Trainer und Betreuer, die Kindern und Jugendlichen eine Perspektive und Halt geben. Eine lange Reportage aus der NY Times.
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Hinweis: Dieser Beitrag ist Bestandteil einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Bertelsmann-Stiftung und der 120minuten Lerche, Schnarr & Wagner GbR.

WM-Tipp des Tages: Russland gegen Kroatien

Was wäre, wenn die Fußball-Weltmeisterschaft nicht nach sportlichen, sondern nach demokratischen Kriterien entschieden werden würde? Diese Frage stellte sich das BTI-Projekt der Bertelsmann-Stiftung und bewertete alle Mannschaften entlang der Kategorien “Freie Wahlen”, “Meinungsfreiheit”, “Schutz der Bürgerrechte”, “Soziale Inklusion” und “Korruptionsbekämpfung”. Im direkten Duell zwischen Russland und Kroatien lautet der “Tipp des Tages” heute:

Drei Premierminister als kroatische Mannschaftskapitäne in zehn Monaten – darüber kann der seit fast 20 Jahren regierende Teamchef Putin nur den Kopf schütteln. Ein Ende seiner Amtszeit ist noch lange nicht absehbar. Das Ende seines Teams allerdings schon: sang- und klanglos geht die russische Autokratie gegen Kroatiens Demokraten unter. Schlechter demokratischer Spielaufbau mit zweifelhaften Wahlen, schlechte Verteidigung der Bürgerrechte und ein katastrophales Fairplay mit weit verbreiteter Korruption, so hat Russland keine Chance. Zeit, zu gehen. Fazit: Do swidanja!

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Mehr Informationen zur “Demokratie-WM” der Bertelsmann-Stiftung erhaltet Ihr direkt auf der Projekt-Homepage.

In Podcast-Episode 13 sprach Alex Schnarr aus der 120minuten-Redaktion mit Hauke Hartmann vom BTI-Projekt über die Hintergründe der “Demokratie-WM”.

Auch wir haben uns im Rahmen unserer #WMGeschichten mit beiden Ländern beschäftigt. Katrin Scheib schrieb über Russland, Anthony Zoric über Kroatien.

Die Redaktion empfiehlt:

Wenn 120 Minuten gespielt sind, entscheidet das Elfmeterschießen. Ultimative Spannung und der ungewisse Ausgang machen es für die einen zum Höhe-, für andere zum Tiefpunkt eines WM-Turniers. Wieso nicht mal etwas anderes probieren, um der Hysterie entgegenzuwirken und für mehr Gerechtigkeit zu sorgen, fragt Simon Jenkins im Guardian. Andererseits, wenn man sich diese interaktive Übersicht mit allen WM-Elfmetern bei der ZEIT anschaut, kommen spontan Erinnerungen hoch, die man nicht missen möchte.
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Hinweis: Dieser Beitrag ist Bestandteil einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Bertelsmann-Stiftung und der 120minuten Lerche, Schnarr & Wagner GbR.

WM-Tipp des Tages: Brasilien gegen Belgien

Was wäre, wenn die Fußball-Weltmeisterschaft nicht nach sportlichen, sondern nach demokratischen Kriterien entschieden werden würde? Diese Frage stellte sich das BTI-Projekt der Bertelsmann-Stiftung und bewertete alle Mannschaften entlang der Kategorien “Freie Wahlen”, “Meinungsfreiheit”, “Schutz der Bürgerrechte”, “Soziale Inklusion” und “Korruptionsbekämpfung”. Im direkten Duell zwischen Brasilien und Belgien lautet der “Tipp des Tages” heute:

Zwei tief gespaltene Länder treten gegeneinander an. Belgien war in diesem Jahrzehnt am Rande einer Staatskrise, ernsthaft wurde eine Aufteilung des Landes in Flandern und Wallonien diskutiert. In Brasilien hingegen ist die Spaltung politisch, zwischen den Anhängern der lange regierenden Arbeiterpartei um den Ex-Präsidenten Lula und konservativen bis rechtsextremen Gegnern. Kein guter Teamgeist also in beiden Mannschaften. Im Spiel hat Belgien die Nase vorn: knapp, aber aufgrund einer Reform zur Korruptionsbekämpfung mit besserem Fairplay. Und ohne Neymars Schauspielkünste.

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Mehr Informationen zur “Demokratie-WM” der Bertelsmann-Stiftung erhaltet Ihr direkt auf der Projekt-Homepage.

In Podcast-Episode 13 sprach Alex Schnarr aus der 120minuten-Redaktion mit Hauke Hartmann vom BTI-Projekt über die Hintergründe der “Demokratie-WM”.

Auch wir haben uns im Rahmen unserer #WMGeschichten mit beiden Ländern beschäftigt. Alex Schnarr schrieb über Brasilien, Christoph Wagner über Belgien.

Die Redaktion empfiehlt:

Wie kam die WM eigentlich nach Russland? Ken Bensinger wirft im Guardian einen Blick auf die WM-Doppelvergabe 2018 und 2022 im Jahr 2010. Aus der Perspektive der englischen Mitbewerber lässt er die Vergabe Revue passieren und analysiert die Gepflogenheiten bei der Fifa. Trotz einer sehr guten Bewerbung und vielen prominenten Fürsprechern wurde dem englischen Bewerbungskomittee schnell klar, dass Russland zu jedem Mittel greifen wird, um das Fifa-ExCo zu überzeugen.
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Hinweis: Dieser Beitrag ist Bestandteil einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Bertelsmann-Stiftung und der 120minuten Lerche, Schnarr & Wagner GbR.

WM-Tipp des Tages: Kolumbien gegen England

Was wäre, wenn die Fußball-Weltmeisterschaft nicht nach sportlichen, sondern nach demokratischen Kriterien entschieden werden würde? Diese Frage stellte sich das BTI-Projekt der Bertelsmann-Stiftung und bewertete alle Mannschaften entlang der Kategorien “Freie Wahlen”, “Meinungsfreiheit”, “Schutz der Bürgerrechte”, “Soziale Inklusion” und “Korruptionsbekämpfung”. Im direkten Duell zwischen Kolumbien und England lautet der “Tipp des Tages” heute:

Zwei Aussteiger treten gegeneinander an: die konservative Regierung May will England aus der EU führen, die neugewählte rechte Regierung Duque stellt das bestehende Friedensabkommen mit der Guerilla in Frage. Beide Regierungen spielen mit dem Feuer und riskieren den sozialen Zusammenhalt. Der aber ist in England um Welten größer als in Kolumbien, wo ein Prozent der Bevölkerung über 50 Prozent des Landbesitzes verfügt und die mühsam befriedeten Konflikte jederzeit wieder ausbrechen können. Ein weiteres Plus für die „Three Lions“: das traditionelle britische Fairplay, während in Kolumbien Korruption weiterhin verbreitet ist. Fazit: Kolexit.

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Mehr Informationen zur “Demokratie-WM” der Bertelsmann-Stiftung erhaltet Ihr direkt auf der Projekt-Homepage.

In Podcast-Episode 13 sprach Alex Schnarr aus der 120minuten-Redaktion mit Hauke Hartmann vom BTI-Projekt über die Hintergründe der “Demokratie-WM”.

Auch wir haben uns im Rahmen unserer #WMGeschichten mit beiden Ländern beschäftigt. Jérôme Grad schrieb über Kolumbien, Chris Lee über England.

Die Redaktion empfiehlt:

Doping ist nur ein Randthema bei dieser WM. Die FIFA redet nicht gerne darüber, in Russland redet man nicht gerne darüber und überhaupt bringt das ja alles nichts beim Fußball. Die FIFA hält sich ziemlich bedeckt bei Fragen zu den Dopingkontrollen bei der WM, indessen überzeugt Russland mit außerordentlicher Laufleistung und es sind eine Reihe von Fragen offen, deren Beantwortung für mehr Transparenz sorgen würden. Hinzu kommen die neuesten Recherchen der ARD-Dopingredaktion zu Dopingpraktiken in Brasilien.

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Hinweis: Dieser Beitrag ist Bestandteil einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Bertelsmann-Stiftung und der 120minuten Lerche, Schnarr & Wagner GbR.

WM-Tipp des Tages: Brasilien gegen Mexiko

Was wäre, wenn die Fußball-Weltmeisterschaft nicht nach sportlichen, sondern nach demokratischen Kriterien entschieden werden würde? Diese Frage stellte sich das BTI-Projekt der Bertelsmann-Stiftung und bewertete alle Mannschaften entlang der Kategorien “Freie Wahlen”, “Meinungsfreiheit”, “Schutz der Bürgerrechte”, “Soziale Inklusion” und “Korruptionsbekämpfung”. Im direkten Duell zwischen Brasilien und Mexiko lautet der “Tipp des Tages” heute:

10 Prozent Zustimmung zur noch amtierenden Regierung – das ist die einzig verbindende Bilanz zwischen den beiden bevölkerungsreichsten Demokratien Lateinamerikas. Ansonsten liegen Welten zwischen Acapulco und der Copacabana. Ja, Fairplay wird auch in Brasilien nicht großgeschrieben, die Politik ist korrupt und die Amtsenthebung der linksgerichteten Ex-Präsidentin Dilma Rousseff war ein Skandal. Aber immerhin wird Korruption in Brasilien effektiv bekämpft, während in Mexiko mafiöse Strukturen das Land durchziehen und Drogenkartelle sich korrupte Beamte und bestechliche Polizisten kaufen. Die demokratischen Institutionen in Brasilien funktionieren, in Mexiko allenfalls eingeschränkt. Viel zu tun für den neuen Präsidenten. Fazit: Fünf Freiflüge für die Kanarienvögel.

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Mehr Informationen zur “Demokratie-WM” der Bertelsmann-Stiftung erhaltet Ihr direkt auf der Projekt-Homepage.

In Podcast-Episode 13 sprach Alex Schnarr aus der 120minuten-Redaktion mit Hauke Hartmann vom BTI-Projekt über die Hintergründe der “Demokratie-WM”.

Auch wir haben uns im Rahmen unserer #WMGeschichten mit beiden Ländern beschäftigt. Alex Schnarr schrieb über Brasilien, Sergio Varela über Mexiko.

Die Redaktion empfiehlt:

Kein WM-Turnier war teurer als Russland 2018. Der größte Kostentreiber sind natürlich die Stadien, deren Bau beachtliche Summen verschlungen hat. Das Geld wanderte in die Taschen derer, die Vladimir Putin nahestehen. Wer konnte sich die lukrativsten Aufträge im Rahmen der WM sichern? Wohin flossen russische Steuergelder ab? Grit Hartmann hat diejenigen porträtiert, die besonders von der WM profitieren und den FC Kreml zusammengestellt.

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Hinweis: Dieser Beitrag ist Bestandteil einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Bertelsmann-Stiftung und der 120minuten Lerche, Schnarr & Wagner GbR.

WM-Tipp des Tages: Spanien gegen Russland

Was wäre, wenn die Fußball-Weltmeisterschaft nicht nach sportlichen, sondern nach demokratischen Kriterien entschieden werden würde? Diese Frage stellte sich das BTI-Projekt der Bertelsmann-Stiftung und bewertete alle Mannschaften entlang der Kategorien “Freie Wahlen”, “Meinungsfreiheit”, “Schutz der Bürgerrechte”, “Soziale Inklusion” und “Korruptionsbekämpfung”. Im direkten Duell zwischen Spanien und Russland lautet der “Tipp des Tages” heute:

Zwei sehr unterschiedliche Spielsysteme treffen aufeinander: die spanische Demokratie sieht ihre Stabilität durch Separatismus und Minderheitsregierung gefährdet, während die russische Autokratie mit eiserner Faust weder das eine zulassen noch das andere praktizieren würde. Man mag den mangelnden spanischen Teamgeist beklagen, aber immerhin ist nicht alles wie in Russland auf einen Spieler zugeschnitten. Im Spielaufbau (Wahlen) und in der Defensive (Bürgerrechte) erweist sich das demokratische Spielsystem als deutlich überlegen, was auch russische Fans zugeben würden (wenn ihre Meinungsfreiheit so garantiert würde wie in Spanien). Fazit: Die „Furia Roja“ dominiert den Roten Platz.

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In Podcast-Episode 13 sprach Alex Schnarr aus der 120minuten-Redaktion mit Hauke Hartmann vom BTI-Projekt über die Hintergründe der “Demokratie-WM”.

Auch wir haben uns im Rahmen unserer #WMGeschichten mit beiden Ländern beschäftigt. Jérôme Grad schrieb über Spanien, Katrin Scheib über Russland.

Die Redaktion empfiehlt:

Geschichten wie diese hört man immer mal wieder: Afrikanische Talente werden unter falschen Versprechungen nach Europa gelockt, wo statt der glanzvollen Karriere bei einem Top-Club dann eine ganz andere als die erhoffte Zukunft auf sie wartet. Fotograf Jason Andrew hat einige dieser Spieler getroffen und ihre Geschichte dokumentiert. Bei Mission 89 spricht er eindrucksvoll über seine Begegnungen.

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Hinweis: Dieser Beitrag ist Bestandteil einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Bertelsmann-Stiftung und der 120minuten Lerche, Schnarr & Wagner GbR.

WM-Tipp des Tages: Uruguay gegen Portugal

Was wäre, wenn die Fußball-Weltmeisterschaft nicht nach sportlichen, sondern nach demokratischen Kriterien entschieden werden würde? Diese Frage stellte sich das BTI-Projekt der Bertelsmann-Stiftung und bewertete alle Mannschaften entlang der Kategorien “Freie Wahlen”, “Meinungsfreiheit”, “Schutz der Bürgerrechte”, “Soziale Inklusion” und “Korruptionsbekämpfung”. Im direkten Duell zwischen Uruguay und Portugal lautet der “Tipp des Tages” heute:

Die beste Demokratie Lateinamerikas und die westlichste Demokratie Europas begegnen sich auf Augenhöhe. Beide Mannschaften zeichnet ein starkes Aufbauspiel über den linken Flügel aus. Schon seit 2005 wird Uruguay vom Mitte-Links-Bündnis der Frente Amplio regiert, zehn Jahre später zog Portugal mit der Mitte-Links-Regierung von Antonio Costa nach. Beide Regierungen bemühen sich um sozialen Ausgleich und sind erfolgreich in der Korruptionsbekämpfung. Unterstützt von einer sehr guten Fankultur auf den Rängen sticht aber vor allem die uruguayische Defensive – Bürgerrechte und Meinungsfreiheit sind dort noch besser geschützt als in Portugal. Fazit: Portugal werden die Flügel gestutzt.

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Mehr Informationen zur “Demokratie-WM” der Bertelsmann-Stiftung erhaltet Ihr direkt auf der Projekt-Homepage.

In Podcast-Episode 13 sprach Alex Schnarr aus der 120minuten-Redaktion mit Hauke Hartmann vom BTI-Projekt über die Hintergründe der “Demokratie-WM”.

Auch wir haben uns im Rahmen unserer #WMGeschichten mit beiden Ländern beschäftigt. Jérôme Grad schrieb über Uruguay, Marino Peixoto über Portugal.

Die Redaktion empfiehlt:

Stell’ Dir vor, Du musst Dein Land verlassen, um die Nationalmannschaft spielen zu sehen, weil Du zuhause nicht ins Stadion darfst. Was merkwürdig klingt, ist für Frauen im Iran traurige Realität. Zahlreiche iranische Aktivistinnen nutzten die Fußball-Weltmeisterschaft, um auf die Situation in ihrem Heimatland aufmerksam zu machen – und um einfach mal Fußball zu schauen. John Duerden mit einem schönen Stück für ESPN über die Proteste und die Frage, ob inzwischen möglicherweise ein Wendepunkt erreicht ist.

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Hinweis: Dieser Beitrag ist Bestandteil einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Bertelsmann-Stiftung und der 120minuten Lerche, Schnarr & Wagner GbR.

WM-Tipp des Tages: Panama gegen Tunesien

Was wäre, wenn die Fußball-Weltmeisterschaft nicht nach sportlichen, sondern nach demokratischen Kriterien entschieden werden würde? Diese Frage stellte sich das BTI-Projekt der Bertelsmann-Stiftung und bewertete alle Mannschaften entlang der Kategorien “Freie Wahlen”, “Meinungsfreiheit”, “Schutz der Bürgerrechte”, “Soziale Inklusion” und “Korruptionsbekämpfung”. Im direkten Duell zwischen Panama und Tunesien lautet der “Tipp des Tages” heute:

Sportlich schauen alle heute auf das Spiel um den Gruppensieg in Gruppe G zwischen England und Belgien. Doch politisch ist der Kampf um die Ehre zwischen den beiden sieglosen Außenseitern nicht minder interessant. Guter Spielaufbau (freie Wahlen), mäßige Fankultur (Meinungsfreiheit), mäßige Defensive (Schutz der Bürgerrechte), schlechter Teamgeist (soziale Inklusion): Panama und Tunesien liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen in zentralen Demokratiefeldern. Korruption bleibt die größte Schwachstelle im politischen System der jungen Demokratie Tunesiens. Deshalb reicht Panama eine schlechte Leistung zum knappen Sieg.

Zum Länderportrait Panama (PDF)
Zum Länderportrait Tunesien (PDF)

Mehr Informationen zur “Demokratie-WM” der Bertelsmann-Stiftung erhaltet Ihr direkt auf der Projekt-Homepage.

In Podcast-Episode 13 sprach Alex Schnarr aus der 120minuten-Redaktion mit Hauke Hartmann vom BTI-Projekt über die Hintergründe der “Demokratie-WM”.

Auch wir haben uns im Rahmen unserer #WMGeschichten mit beiden Ländern beschäftigt. Alex Schnarr schrieb über Panama, Jérôme Grad über Tunesien.

Die Redaktion empfiehlt:

Romelu Lukaku ist mit seinen zahlreichen Treffern eines der Gesichter dieser WM. In Belgien hat er es dennoch nicht immer leicht. Spielt er gut, ist er “der belgische Stürmer”, läuft es mal nicht so gut, ist er der “belgische Stürmer kongolesischer Abstammung”. In einem langen Stück bei The Players Tribune äußert sich Lukaku zu Ressentiments und zu seiner Zeit als Nachwuchsfußballer, die von Armut und dem unbedingten Willen zum Erfolg geprägt war.

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Hinweis: Dieser Beitrag ist Bestandteil einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Bertelsmann-Stiftung und der 120minuten Lerche, Schnarr & Wagner GbR.