Schlagwort: England

Advent in den Blogs – Der Fußball-Weihnachtskalender

Der Advent ist die Zeit des Friedens, der Besinnlichkeit und der Familie. Oder sollte es zumindest sein. Aber der Dezember ist auch eine Zeit des Fußballs und insbesondere der Adventskalender. Beides wollen wir in diesem Jahr kombinieren – mit dem Fußball-Weihnachtskalender “Advent in den Blogs”. Der Kalender ist ein gemeinsames Projekt verschiedener Blogger und Fußballbegeisterter.

Ab dem 1. Dezember gibt es täglich eine Geschichte – von Weihnachten, von Frieden oder von besonderen Begebenheiten des schönen Spiels. Es gibt neue Storys und solche, die einfach mal wieder erzählt werden wollen. Los geht es hier bei 120minuten.de mit vier Erzählungen – zwei von unseren Autoren und zwei von Clemens Kurek (@berlinscochise). Anschließend reichen wir den Staffelstab an Kees Jaratz weiter, seine vier Türchen findet Ihr dann auf dem Zebrastreifenblog. Es folgen vier Texte, die bei Cavanis Friseur erscheinen werden. Von dort wird der Ball zu turus.net weitergespielt. Danach übernimmt Nachspielzeiten. Kurz vor Weihnachten kommt der Kalender dann zurück nach Hause. Insgesamt vier Texte von Clemens Kurek und uns läuten dann das Finale vor den Festtagen ein.

Schlagt hoch den Ball, das Tor macht rein …

An dieser Stelle findet ihr täglich ein neues Türchen des Fußball-Weihnachtskalenders.

Tür 1: England – Deutschland, 1. Dezember 1954, Wembley
Tür 2: Der westfälische Fanfrieden von Preußen Münster
Tür 3: Football is our life oder: Welt in Bewegung
Tür 4: Mark E. Smith liest Fußballergebnisse
Tür 5: Duisburg – die Fußballmacht der Anfänge im Westen (im Zebrastreifenblog)
Tür 6: Mitten in das Schalker Herz (im Zebrastreifenblog)
Tür 7: Was macht Horace Wimp nur samstags? (im Zebrastreifenblog)
Tür 8: Dominique Menotti macht mit Fußball Krimikunst (im Zebrastreifenblog)
Tür 9: Die enttäuschende Karriere des Francis Jeffers (bei Cavanis Friseur)
Tür 10: Die Keeper, die Pep rief (bei Cavanis Friseur)
Tür 11: Acht Tore und viel Rot zum Boxing Day (bei Cavanis Friseur)
Tür 12: Chicharito packt den Sack aus (bei Cavanis Friseur)
Tür 13: TeBe vs. BFC: Knüppel aus dem Sack und gratis Pfeffi zum Nikolaus 2008 (bei turus.net)
Tür 14: 20. Dezember 2000: Ernemann schießt Union ins Glück und lässt sogar Journalisten Sitzkissen werfen (bei turus.net)
Tür 15: Ein Spiel, das alles veränderte: F.C. Hansa Rostock vs. Eintracht Frankfurt im Oktober 1995 (bei turus.net)
Tür 16: FC Schalke 04 vs. 1. FC Köln: Als die Nikoläuse vor 25 Jahren im Parkstadion Bambule machten (bei turus.net)
Tür 17: Die ersten Sportzeitschriften (auf Nachspielzeiten)
Tür 18: Als Fußball in Deutschland ein Massenphänomen wurde (auf Nachspielzeiten)

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Beitragsbild: Richard Ernst Kepler – Im Landes des Christkinds [Public domain], via Wikimedia Commons

İlkay Gündoğan – Abseits

İlkay Gündoğan ist von Verletzungen geplagt. In den letzten Jahren war er nur selten fit. In Manchester arbeitete er lange an seinem Comeback in Verein und Nationalmannschaft. Marco Maurer von der Zeit hat ihn begleitet, porträtiert Gündoğan und veranschaulicht mit seinem Text, wie sich der Alltag eines Fußballprofis während der Reha anfühlt.

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Der Untergang des Orient

oder: Warum Leyton Orient erst einen dramatischen Absturz hinlegte und nun doch auf eine bessere Zukunft hofft

Wohl selten gab es im Fußball einen solchen Absturz zu sehen, wie ihn in den vergangenen drei Jahren Leyton Orient hingelegt hat. 2014 war man mit einem Bein schon in Englands zweiter Liga, der Championship. Drei Jahre später stieg der Club aus der 4. Liga ab und ist somit erstmals seit 112 Jahren nicht mehr der Teil der Football League, sprich Mitglied einer der vier obersten Ligen im englischen Fußball. Wie konnte es dazu kommen? Was ist passiert?

Autoren: Oliver Leiste und Christoph Wagner (120minuten.net)

Ein Fußballfeld in der Sonne, dahinter eine Tribüne mit dem Schriftzug Orient

Leyton Orient hat in den vergangenen Jahren einen dramatischen Absturz hingelegt.

London im Juni 2017: An einem sonnigen und ungewöhnlich warmen Tag ist der Treffpunkt die U-Bahn-Haltestelle Leyton. Dort wartet der 69-jährige Universitätsprofessor Dilwyn Porter und will uns seinen Fußballclub vorstellen: Leyton Orient. Nur wenige Gehminuten von der Haltestelle entfernt liegt, versteckt zwischen Wohnhäusern, das Matchroom Stadium – die Heimat der “O”s. So wird der Verein von seinen Fans genannt. Weiterlesen

England – Deutschland: Eine Rivalität

England gegen Deutschland: man denkt sofort an Wembley 1966 oder an Turin 1990. Es werden Erinnerungen an einen Septemberabend in München 2001 oder an Bloemfontein 2010 wach. Es gibt aber auch Aspekte, die selten oder gar nicht betrachtet wurden.

Autor: Christoph Wagner, An Old International

Deutschland gegen England. Während diese Begegnung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts noch Säbelrasseln und Krieg nach sich zog, ist diese seit den 1950er Jahren ausschließlich mit Fußball verbunden. So sehr, dass viele bei dieser Spielansetzung von einem Klassiker sprechen. In der Tat haben einige Spiele das Zeug zum Klassiker und zur Legendenbildung. In England ist das schon geschehen: Keine Mannschaft wird mehr in den Fußballhimmel gelobt als jene, die 1966 den Weltmeistertitel im eigenen Land gewann. Dabei war die Mannschaft die 1970 im Viertelfinale an Deutschland scheiterte, weitaus besser und stärker als jene Helden von 1966. Das untermauert einmal mehr die These, dass nie die besten Mannschaften Turniere gewinnen, sondern die konstantesten.
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Fußball in England: Aus Fans wurden Kunden

Die klassische Fankultur im englischen Fußball krankt massiv. Aufgrund der Hillsborough-Katastrophe und der daraus resultierenden Abschaffung der Stehplätze in britischen Stadien wurden dem Fußball auf der Insel Charme und Authentizität genommen. Investoren aus aller Welt nutzen die Premier League zur Selbstvermarktung und treue Fans bleiben auf der Strecke. Teure Tickets machen das Erlebnis Stadionbesuch für viele Menschen in England unerschwinglich. Stattdessen fluten Touristen die Stadien der Premier League. Die Zeit hat sich auf Spurensuche begeben.

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“Die 66er WM war ja unglaublich brutal” – Interview mit Wolfgang Weber

Als im Wembley-Stadion im WM-Finale 1966 das entscheidende Tor zum 3:2 fiel, hatte Wolfgang Weber beste Sicht. Dem Tagesspiegel gab er jüngst ein ausführliches Interview, das weit mehr als den fragwürdigen Treffer beleuchtet und viele Eindrücke vom Weltturnier in England liefert.

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Fußball in Schottland – Von Kriegserklärungen und Pokalsensationen

Der schottische Fußball ist weit mehr als das Old Firm. Julian Gieseke möchte in einer Reihe von Texten bei Cavanis Friseur UK auch mal andere Teams und ihre durchaus bewegte Geschichte ins Rampenlicht stellen. Den Anfang machen die Berwick Rangers. Wobei Berwick-upon-Tweed genaugenommen zu England und nicht zu Schottland gehört. Wieso der Verein dennoch eng mit dem schottischen Fußball verwachsen ist – Julian Gieseke verrät es. 

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Durch die Kreisligen Europas – England

Im letzten Sommer hat mein Sohn (5) den Fußball für sich entdeckt. Das Halbfinale Brasilien gegen Deutschland wurde in den darauffolgenden Wochen wieder und wieder nachgestellt, wobei mein Sohn logischerweise Deutschland war und mir die Rolle Brasiliens zugeteilt wurde. Das hat verdammt Spaß gemacht. Es hat mich nebenbei auch an meine Karriere als Spieler auf der lokalen Fußballbühne erinnert. Dabei spielten Niederlagen selbstverständlich eine nicht unerhebliche Rolle und sind doch so nebensächlich.

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An ihn kam keiner heran – George Best

Ulrich von Berg porträtiert den Spieler, der erstmals Fußball und Popkultur vereinte – George Best. Er zeichnet das Bild eines begnadeten Fußballers, der einen neuen Spielertypus prägte und das Leben in vollen Zügen genoss. Als Rebell geht er nicht wirklich durch. Aber als Unangepasster, der sich nicht einreihte in die Liste der heute honorigen Idole der 60er und 70er-Jahre. 

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