Wann ist der Fan ein Fan?

Nationalmannschaft trifft Vereinsanhänger

Kann man Fan einer Nationalmannschaft sein, insbesondere der deutschen? Gibt es eine eindeutige Definition für das Fan-sein?

Autor: Alexander Schnarr, nurderfcm.de

Eine WM-Nachbereitung der etwas anderen Art gab es etwa eine Woche nach dem Endspiel in Rio de Janeiro beim gemeinsamen Sonntagsbrunch mit der Frau über den Dächern einer Stadt in Mittelhessen. Es ging um den Erfolg der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, um den Sinn und Unsinn von Autokorsos, um Gaucho-Gate und um die Empörung, die sofort im Anschluss an den Auftritt der WM-Helden beim Empfang in Berlin medial über (Fußball-)Deutschland hereinbrach.[1] Aus meiner Sicht wurde da ja reflexartig der Finger gehoben für etwas, was auf den Plätzen und in den Stadien der Dörfer und Städte der Republik quasi jedes Wochenende passiert. Was es selbstverständlich nicht unbedingt besser macht, aber eben auch zeigt, dass ein bisschen Spott über den Gegner zum Fußball gehört wie das obligatorische hopfenhaltige Kaltgetränk oder die Stadionbratwurst. Oder wie es die Macher des Flatterball-Podcasts augenzwinkernd formulierten: „Wenn Du Hohn und Spott aus dem Fußball raussubtrahierst, was bleibt dann eigentlich noch?“[2]

Interessant fand ich an unserer Diskussion nun weniger die Frage, ob eine deutsche Fußball-Nationalmannschaft sich auf diese Weise feiern und den Gegner mit Häme bedenken darf, sondern eher die Differenzierung, auf die ein solcher öffentlicher und medialer Aufschrei verweist: nämlich die zwischen dem ‚sauberen TV-Hochglanz-Fußball’ von Nationalmannschaft und Co. und dem ‚dreckigen, aggressiven Prollsport’ beim Club nebenan. Oder anders: während einer WM wird medial eben gern das Positive des Sports betont (Anhänger, Stimmung etc.), die vermeintlich ‚dunkle Seite’ dann aber gern mal zensiert (Flitzer, Spruchbänder und Zaunfahnen[3] oder eben: Häme). Was auch bedeutet: wenn ich noch nie ein Fußballspiel, egal in welcher Liga, live im Stadion gesehen habe und nur FIFA-autorisierte Spektakelbilder konsumiere, habe ich eben ein spezielles, eingeschränktes und medial inszeniertes, glattgezogenes Bild des schönen Spiels und von allem (und allen) drumherum. Oder noch anders: es empörten sich meinem Gefühl nach und etwas zugespitzt ausgedrückt vor allem diejenigen über den Gaucho-Gesang, die Fußball und das dazugehörige Fantum eher ablehnen, aber während einer Fußball-Welt- oder Europameisterschaft gern mal mit Deutschlandfähnchen und Trikot „Deutschlaaaand! Deutschlaaaand!“ grölend zu öffentlichen Massenübertragungen pilgern (die Vokabel „public viewing“ verkneife ich mir an der Stelle, bezeichnet sie doch im amerikanischen Englisch die Ausstellung eines aufgebahrten Leichnams) und sich als ‚Deutschland-Fans’ (hier bezogen auf die deutsche Fußball-Nationalmannschaft) bezeichnen. Gemeint sind hier explizit nicht diejenigen, die auch so dem Fußballsport frönen und häufiger mal Zeit im Stadion verbringen, sondern eben jene, die alle vier Jahre qua Außenspiegel-Kondom und Radkappenüberzug zu selbst ernannten ‚Deutschland-Fans’ werden.

Ich begann also darüber nachzudenken, ob es denn so etwas wie einen ‚Deutschland-aber-nicht-Vereinsfußball-Fan’ überhaupt geben kann oder ob da ein Begriff zweckentfremdet wird, der für viele Menschen (mich eingeschlossen) durchaus ein Lebensgefühl beschreibt, das einen eben Woche für Woche, (Spiel-)Tag für (Spiel-)Tag begleitet und nicht nur alle vier Jahre mal aufpoppt, wenn im öffentlichen Raum für etwa vier Wochen alle paar Tage eine fußballbezogene Mottoparty gefeiert wird.

Meine These lautet also:

Man kann nicht genauso ‚Fan’ einer Nationalmannschaft sein, wie man ‚Fan’ einer Vereinsmannschaft ist.

Als quasi alltagsempirischer Ausgangspunkt der Betrachtung dient mir die eingangs geschilderte Frühstückszene: hier meine Wenigkeit, Anhänger des 1. FC Magdeburg, aber nur mäßig interessiert, was die Nationalmannschaft betrifft. Während ich mich zum Beispiel tagelang im emotionalen Ausnahmezustand befand, als der große FCM im Mai beim Halleschen FC den Landespokal gewann[4], verfolgte ich die WM und auch das Endspiel als Fußballfan zwar interessiert, fand aber emotional nie so richtig den Zugang zu Veranstaltung und Mannschaft und beobachtete die Euphorie um mich herum eher distanziert. Auch jetzt noch kann ich vom Kopf her zwar ungefähr begreifen, dass der Titelgewinn der deutschen Fußball-Nationalmannschaft wohl ein epochales Ereignis sein muss, emotional reißt mich da aber ein Erstrundensieg meines Regionalligisten im DFB-Pokal gegen eine Bundesliga-Mannschaft[5] deutlich mehr vom Hocker.

Und überhaupt: wir reden hier von der deutschen Nationalmannschaft, die erst einmal nichts weiter ist als eine Auswahl der (vermeintlich) besten Fußballer der Bundesrepublik Deutschland. Und es würde sich ja wohl (der Logik folgend) niemand als ‚Fan der NBA Eastern Conference All Stars’ oder der ‚U18-Landesauswahl des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt’ bezeichnen. Wobei die Vorstellung, dass Menschen „Sachsen-Anhalt!“ skandierend und Fähnchen schwenkend zu einem Fußballspiel in, sagen wir mal, Sangerhausen pilgern, doch irgendwo schon einen gewissen Unterhaltungswert hat. Aber darum soll es jetzt hier nicht gehen.

Mir gegenüber also die Angetraute, sonst eher mäßig bis gar nicht fußballinteressiert, aber während der WM recht aktive Anhängerin der deutschen Nationalmannschaft, was sich unter anderem auch darin äußerte, dass die Fußballgespräche am Frühstückstisch in den vier Wochen Weltmeisterschaft tatsächlich in der Mehrzahl der Fälle von ihr und nicht, wie üblich, von mir begonnen wurde. Notiz am Rande: inzwischen hat sich das Ganze wieder vollkommen ins Gegenteil verkehrt ist diesbezüglich wieder eine gewisse Normalität eingekehrt.

Zunächst ist also sicherlich die Frage relevant, was unter dem Begriff des ‚Fans’ überhaupt zu verstehen ist und welche Erscheinungsformen und Merkmale für die Anhängerschaft der Nationalmannschaft gegenüber der von Vereinsmannschaften auszumachen sind. Stimmt meine oben formulierte These, müssten sich hier ja deutliche Differenzierungen ergeben, die eben eine Unterscheidung beider ‚Arten’ von Fans ermöglichen.

“Everybody knows what a ‘fan’ is“

Den Begriff des ‚Fans’ gibt es bekanntermaßen ja nicht nur beim Fußball. In meinem Freundeskreis befinden sich ‚Ärzte-Fans’ (gemeint ist hier Band), ‚Auto-Fans’, ‚Festival-Fans’, ‚Hunde-/Katzen-Fans’ und dergleichen mehr. Und irgendwie haben wir alle auch eine diffuse Vorstellung davon, was Menschen meinen, die sich selbst als ‚Fan’ bezeichnen. Versucht man sich aber an einer möglichst alle einschließenden Definition des Begriffs, wird es schon schwierig: Wikipedia verrät uns zwar, dass ein Fan ein Mensch ist, „der längerfristig eine leidenschaftliche Beziehung zu einem für ihn externen, öffentlichen, entweder personalen, kollektiven, gegenständlichen, abstrakten oder sportlichen Fanobjekt hat und in die emotionale Beziehung zu diesem Objekt Ressourcen wie Zeit und/oder Geld investiert.“[6] Gleichzeitig weisen die Wikipedianer aber selbst darauf hin, dass der Eintrag zum Begriff ‚Fan’ auf der Webseite für eine Enzyklopädie ungenügend ist, weil es zum einen gänzlich an einer sozialwissenschaftlichen Betrachtung und zum anderen vollständig an Quellen und Belegen mangelt . Allerdings tut sich offensichtlich auch das akademische Umfeld schwer mit einer einheitlichen Definition:

“To date, defining ‘fandom’ has been no easy task, despite (or perhaps because of) the ‘everydayness’ of the term.“

[7]

Diese Aussage erschließt sich einem sofort, wenn man sich mal vor Augen führt, dass unterschiedliche Personen selbst unter dem gleichen ‚Fan’ etwas völlig anderes verstehen können: während meine Frau mich, wenn ich in Blau-Weiß zum Spiel aufbreche, vermutlich eher als zwar liebenswerten, aber doch irgendwie auch armen Irren bezeichnen würde, bin ich für 9,5 von 10 Polizisten auf dem Weg zum Stadion zunächst mal ein potentieller Gewalttäter, während unbeteiligte Passanten gleichzeitig jeden Moment damit rechnen, dass ich zwanzig Bengalos zücke und ihnen die schönen Bio-Einkaufs-Stoffbeutel anzünde; von den Anhängern der gegnerischen Mannschaft, für die ich im besten Fall einfach nur ein Feindbild[8] und im schlechtesten Fall ein leichtes Opfer bin, mal ganz zu schweigen.

In seinem Buch „Fan Cultures“ beschäftigt sich Matt Hills mit dem Phänomen des medialen Kults (um z.B. Fernsehsendungen oder Popstars) und fragt sich, wie Konzepte von Fantum dazu passen und sich gegebenenfalls auch ändern. Einen expliziten Fußballbezug haben seine Ausführungen nicht; dennoch sind einige Überlegungen durchaus auf unser Betrachtungsfeld übertragbar. Das ‚Fan sein’ ist Hills zufolge ganz allgemein gekennzeichnet durch eine erhöhte Involviertheit mit einem Gegenstand (für unsere Zwecke: einer Fußballmannschaft) und dem Inanspruchnehmen einer ‚sozialen Identität’, wobei zunächst offen bleibt, was das ‚social’ in ‚social identity’ letztlich meint[9]. Für ihn entfaltet sich das ‚Fan sein’ in drei Dimensionen: die tautologische verweist auf bestimmte Fan-Diskurse innerhalb des Fantums und Auffassungen darüber, was das ‚Fan-sein’ von Gegenstand/Mannschaft/Person XY innerhalb der Fan-Gemeinschaft bedeutet bzw. meint und was unumstößlich damit verbunden sein muss. In zeitlicher Hinsicht ist das ‚Fan-sein’ auf Dauer gestellt, bestimmt also durchgehend den Alltag. Schließlich weist das ‚Fan-sein’ noch eine uns allen wohl bekannte affektive Dimension auf, die eben auf besondere Gefühlserfahrungen im Zusammenhang mit dem Zielgegenstand verweist.[10] Nimmt man diesen Definitionsversuch als Grundlage, könnte durchaus auch die schwarz-rot-goldene Alle-vier-Jahre-Fan-Meute Spuren von Fantum enthalten: der Spielplan und der Turniererfolg der eigenen Mannschaft bestimmen (zumindest während des Turniers) deutlich den Alltag, der Partyzustand ist im besten Fall wenigstens für 4 Wochen auf Dauer gestellt und es ist zumindest vorstellbar, wenn auch ein wenig abstrakt, dass es irgendeine Art von gemeinsam geteilter Übereinkunft dahingehend gibt, was denn nun einen ordentlichen Deutschland-Fan ausmacht.

Befriedigen tut mich das allerdings noch nicht so richtig und bis hierher wird schon deutlich, dass der Versuch einer Betrachtung meiner These unter einer einheitlichen Definition des ‚Fan’-Begriffs kaum zielführend ist. Der Begriff ist, um das hier sozialwissenschaftlich geschickt mal abzukürzen, vermutlich nur von innen, also aus entsprechenden Fangruppen selbst heraus, definierbar, worauf ja in gewisser Hinsicht auch schon die Tautologie-Dimension verweist. Spannender wird es dann schon, wenn man nach den ‚Quellen’ und Wirkmechanismen fragt, die eine (kollektive) Identifikation mit einer Fußballmannschaft bedingen. Hier offenbaren sich dann doch deutlichere Differenzierungslinien zwischen Nationalmannschafts- und Vereinsfußball.

Fußball als Quasi-Religion

„Obwohl keine Sportart heutzutage so global ist wie der Fußball, ist doch die Mehrheit seiner Anhänger in lokalen Vereinen organisiert. Der Stolz auf die Herkunft, die Verankerung im lokalen Milieu, die Prägung durch eine ortsspezifische Sozialisation tragen nachhaltig zur Identifizierung mit dem heimatlichen Fußballclub bei. Gerade hier sind tiefe emotionale Bindungen und ein lebenslanger Enthusiasmus für die eigene Mannschaft zu finden.“

[11]

Der Bezug zum (lokalen) Verein und das (selbst zugeschriebene) Fan-sein verweisen hier auf die Zugehörigkeit zu einer symbolischen Gemeinschaft, die Loyalität er- und einfordert. Nicht selten nimmt, auch das kennen wir alle allzu gut, das Fan-sein einer Vereinsmannschaft quasi-religiöse Züge an: „Der Fußballfan ist Mitglied einer Fan-Gemeinde, seine Kirche ist das Stadion, statt zum Gottesdienst geht er regelmäßig zum Spiel seiner Mannschaft, er hat seine eigene Form liturgischer Gesänge und genau definierte Anbetungsrituale.“[12]

Während der Religionsvergleich[13] aus meiner Sicht für Vereinsanhänger_innen durchaus passt, ist die Übertragbarkeit auf den Nationalmannschafts-Kontext schwierig: Mitglied einer Fan-Gemeinde? Von mir aus, wenngleich es für einen Vereinsfan einigermaßen eigentümlich anmuten muss, dass der Deutsche Fußballbund „und sein Exklusiv-Partner Coca-Cola“(!)[14] mit dem ‚Fan Club Nationalmannschaft’ das Fan-sein explizit unter Vermarktungsaspekte stellen und den ‚Nationalmannschafts-Fan’ über die emotionale Schiene zuallererst als Konsumenten ansprechen, der über die Mitgliedschaft allerlei „attraktive Vorteile“ genießen kann. Ganz interessant in Zeiten, in denen Marketing und Konsum ja im Vereinsfußball primär unter dem Aspekt der Todsünde und der Bedrohung für die wie auch immer geartete ‚Fußballkultur’ diskutiert werden. Aber das ist noch einmal ein ganz anderes Thema.

Das Stadion als ‚Kirche’ oder als Ort der Vergemeinschaftung ist ebenfalls eher problematisch, weil es zum einen gar kein festes, dediziertes Heimspielstadion für die Nationalmannschaft gibt und zum anderen der überwiegende Teil der hier betrachteten ‚Deutschland-Fans’ nicht ins Stadion, sondern allenfalls zu Massenübertragungsevents pilgert oder sich die Spiele im heimischen TV anschaut. Und klar kann man „Deutschlaaaaand! Deutschlaaaand!“ als liturgischen Gesang durchgehen lassen, aber im Vergleich zum viel differenzierteren Liedgut einer beliebigen Vereinsmannschafts-Fankurve, und sei es auch nur Illertissen,[15] stehen die Anfeuerungsgesänge für das Nationalteam doch deutlich zurück.

Der Identifikationsbezug bei Spielen der Fußball-Nationalmannschaft ist aber ein anderer: hier steht eben vor allem die Nation im Vordergrund, als deren Repräsentanten die Spieler im sportlichen Wettstreit erscheinen. Es geht dann – folgerichtig, denn die Spieler sind ja, wie oben schon angemerkt, eben eine Auswahl der Besten des Landes – um Länder- und Nationenvergleiche auf sportlicher Ebene. Schediwy zufolge ist die Bindung an das Nationalteam denn auch deutlich stärker vom sportlichen Erfolg abhängig, als dies bei Vereinsanhängern der Fall ist.

„Anders als beim Vereinsfußball, der sich auf vielfältige, sich teilweise überlagernde Motive und Identifikationen gründet, steht bei Spielen der Nationalmannschaft ausschließlich das „nationale Wir“ im Vordergrund. Dies wird durch zahlreiche symbolische Gesten, wie das Hissen der Nationalflagge oder das Singen der Nationalhymne, zum Ausdruck gebracht.“

[16]

So erklärt sich dann vielleicht auch die Empörung über Gaucho-Gate noch einmal ganz anders im Sinne eines eher schamhaften Erschreckens über eine Entgleisung von Repräsentanten unseres Landes, die sich unvermittelt so anders verhalten, als wir wollen, dass die Welt uns sieht. Weil Klose, Schweinsteiger und Co. in dem Moment für die vermeintlichen ‚Deutschland-Fans’ eben nicht primär als Fußballer, sondern als Botschafter der Nation erscheinen.

Hier sehe ich dann auch den deutlichsten Beleg für meine These, dass man nicht genauso ‚Fan’ der Nationalmannschaft sein kann, wie man ‚Fan’ eines Fußballvereins ist: die Bezugspunkte und das, was sozusagen das Fan-sein speist, sind – völlig wertfrei – unterschiedlich. Und wenn es stimmt, dass die Projektionsfläche für die Nationalmannschaft eben primär die Nation und nicht notwendigerweise der Sport ist, kann man auch für eine gewisse Zeit zum ‚Fußball-eigentlich-nicht-Möger im Fanpelz’ werden. Oder anders: man freut sich ja irgendwie auch über Olympia-Gold für, sagen wir mal, Diskuswerfer Lars Riedel, ohne jedes Wochenende neben den ‚Diskus-Ultras Altenweddingen-Süd’ auf den Leichtathletikanlagen dieses Landes dem sportlichen Wettstreit beizuwohnen. Und das ist auch völlig in Ordnung.

 


Referenzen

[1] Siehe zum Beispiel: stern.de: So diskutiert Deutschland über #Gauchogate – http://www.stern.de/sport/fussball/wm-2014/weltmeister-party-so-diskutiert-deutschland-ueber-gauchogate-2124282.html; Hamburger Abendblatt: Niersbach um Diplomatie bemüht, Seeler beschwichtig – http://www.abendblatt.de/sport/fussball/wm-2014/article130239148/Niersbach-um-Diplomatie-bemueht-Seeler-beschwichtigt.html;
[2] Flatterball – Podcast für europäische Fußballgeschichten, Folge 147, 00:07:53.
[3] Der Tagesspiegel: FIFA verbietet Banner im Stadion, die Fans sind empört – http://www.tagesspiegel.de/sport/wm-2014-dfb-gegen-fifa-die-fifa-verbietet-banner-im-stadion-die-fans-sind-empoert/10124314.html
[4] Nur der FCM: Derbysieger! – http://www.nurderfcm.de/derbysieger/
[5] Nur der FCM: Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin! – nurderfcm.de/berlin-berlin-wir-fahren-nach-berlin
[6] Wikipedia: Fan – http://de.wikipedia.org/wiki/Fan
[7] Hills, Matt (2002): Fan Cultures. New York: Routhledge, S. ix.
[8] 120minuten: So genannte Feindbilder – http://120minuten.blogspot.de/p/so-genannte-feindbilder.html
[9] Hills, Matt (2002): Fan Cultures. New York: Routhledge, S. x.
[10] Hills, Matt (2002): Fan Cultures. New York: Routhledge, S. xi.
[11] Schediwy, Dagmar (2011): Ganz entspannt in Schwarz-Rot-Gold? Der neue deutsche Fußballpatriotismus aus sozialpsychologischer Perspektive. Münster: LIT-Verlag, S. 29.
[12] Pollmann, Arnd (2009): Fußballgott, erbarme Dich! Fan-Sein als ekklesiogene Neurose. In: Ladewig, R./Vowinckel, A. (Hg.): Am Ball der Zeit. Fußball als Ereignis und Faszinosum. Bielefeld, S. 146; zitiert in ebd.
[13] Interessant in diesem Zusammenhang auch der Podcast DRadio Wissen – Hörsaal: „Fußball ist eine Religion“ vom 08.06.2014
[14] Deutscher Fußball-Bund: Fan Club Nationalmannschaft – Historie – http://fanclub.dfb.de/index.php?id=90
[15] „Illertissen spielt International“ – https://www.youtube.com/watch?v=pnLw_SGoqaY
[16] Schediwy, Dagmar (2011): Ganz entspannt in Schwarz-Rot-Gold? Der neue deutsche Fußballpatriotismus aus sozialpsychologischer Perspektive. Münster: LIT-Verlag, S. 53, Hervorhebung im Original.

 

Beitragsbild: Wir bedanken uns bei LordKhan für das Foto zu diesem Beitrag. Mehr von Lordkhan gibt es bei flickr. Lizenz CC BY-NC-SA 2.0

4 Kommentare

    • Interessanter Gedanke. Ich kann mir schon vorstellen, dass einige Vereine das schon ganz gern so hätten (siehe zum Beispiel Hannover – http://www.faszination-fankurve.de/index.php?head=Nicht-mehr-bereit-die-Jubelperser-abzugeben&folder=sites&site=news_detail&news_id=7167&gal_id=86&bild_nr=16). Andererseits gibt es ja auch im Profigeschäft genügend Clubs, bei denen die Identifikation der Fans mit dem Verein ‘von unten’ quasi Teil der Marke ist, so schräg das klingt. Ich denke hier zum Beispiel an Sankt Pauli, Kaiserslautern oder auch Frankfurt, wo ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, dass ein “Fan Club in Kooperation mit ” funktionieren kann. Ein Gegenentwurf wäre hier sicher RB Leipzig mit seinen “Offiziellen Fanclubs”, die ja durch einen solchen Status, soweit ich das überblicke, u.a. ähnliche Vorteile genießen wie bei anderen Vereinen z.B. die regulären Mitglieder (Stichwort “eingeschränkter Vorverkauf” beispielsweise).
      Und dann gibt es ja da immer noch die Ultrá-Bewegung mit ihrer (aus meiner Sicht wichtigen) “Wir lassen uns nicht verbieten”-Haltung… Ich glaube also, dass da das Spannungsfeld auch im Profibereich noch groß genug ist.

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