Kategorie: Linksammlung

Wenn “Nazis raus” bestraft wird

Engagement gegen Rechtsextremismus ist in den deutschen Stadien leider keine Selbstverständlichkeit. Immer wieder wird auf den unpolitischen Charakter des Spiels verwiesen, Politik und Fußball sollte man nicht vermischen, argumentieren viele Fans. Doch es gibt Vereine, die sich gegen diese Tendenzen zur Wehr setzen, so den SV Babelsberg 03. In Potsdam kämpft der Regionalligist seit Vorfällen im Spiel gegen Energie Cottbus mit einer scheinbar harmlosen T-Shirt-Aktion für die kritische Auseinandersetzung mit rechtem Gedankengut in deutschen Stadien. Doch das Engagement des Vereins stößt vermehrt auf Widerstand, selbst bei den Verbänden.

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İlkay Gündoğan – Abseits

İlkay Gündoğan ist von Verletzungen geplagt. In den letzten Jahren war er nur selten fit. In Manchester arbeitete er lange an seinem Comeback in Verein und Nationalmannschaft. Marco Maurer von der Zeit hat ihn begleitet, porträtiert Gündoğan und veranschaulicht mit seinem Text, wie sich der Alltag eines Fußballprofis während der Reha anfühlt.

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Der Bayern Way of Life

Der FC Bayern ist seit Jahren die unangefochtene Nummer 1 im deutschen Fußball. Doch wie ist der Verein für die Zukunft gewappnet? Jüngste Personalentscheidungen legen nahe – in München setzt man auf bekannte Gesichter und bewährte Tugenden. Bei miasanrot untersucht man die Philosophie des FC Bayern und sieht Handlungsbedarf.

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Der SC Freiburg unter Christian Streich – „Mir wolle de Ball habbe“, sehen aber ein, dass das nicht immer möglich ist

Den SC Freiburg muss man einfach mögen. Das Image des sympathischen Underdogs hat man im Breisgau kultiviert. Ein langer Blogbeitrag bei Zerstreuung Fußball untersucht die “Marke SC Freiburg” kritisch und analysiert ausführlich den Spielstil unter Christian Streich. Eine lesenswerte Analyse, die zeigt, wie die Breisgauer ihren Platz in der Bundesliga gefunden haben – sowohl auf dem Rasen als auch in der Außendarstellung.

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„Nicht mehr der große Loser sein“

Tausende Zuschauer in der Arena, ein Vielfaches mehr an den Bildschirmen und gewinnen kann man eigentlich nur, indem hinterher niemand über einen redet. Sowohl Lars Geipel und Marcus Helbig (Handball) als auch Felix Brych (Fußball) durften als Schiedsrichter ein Champions League Finale leiten. Im Interview mit der FAZ sprechen die Drei darüber, wie sie diesen Höhepunkt ihrer Laufbahn wahrgenommen haben.

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Profi werden und bleiben.

Um sich als Fußballprofi durchzusetzen braucht es Disziplin, Können und manchmal auch Glück. Wer als Jugendlicher Profi werden möchte, hat viel Konkurrenz und muss weitreichende Entscheidungen treffen. Bei Ralph Gunesch kam vieles zusammen und er war über ein Jahrzehnt als Profi aktiv. In einem mehr als 5-stündigen Gespräch im Rasenfunk rekapituliert er seine Karriere – vom Nachwuchsbereich bis zu den größten Spielen.

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Welche Unwägbarkeiten auf einen Nachwuchsspieler zukommen können, zeigt das Beispiel von Tony Mamodaly. Jahrelang hing er in der Warteschleife – in seinem Verein wird ihm das Gefühl gegeben, nicht gebraucht zu werden und eine ganze Reihe von Transfers platzen. Mamodaly fing in den USA nochmal ganz von vorn an und gründete eine Agentur, um jungen Spielern zu helfen, die ähnliches erleben. Den 11freunden steht Mamodaly im Interview Rede und Antwort.

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Der unbekannte Wettskandal: Manipulation – ein leichtes Spiel

Spielmanipulationen finden oft abseits der großen Namen statt. Ein Spiel in einer kleinen Liga lässt sich viel einfacher verschieben. Auch Österreich hat seinen Manipulationsskandal. Ex-Profi Dominique Taboga war darin verwickelt. Der Merkur schildert, wie Taboaga sich am Matchfixing beteiligte und wie es funktionierte. Die Strukturen im österreichischen Fußball begünstigten den Betrug.

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Schön war die Zeit an der Plumpe

Hertha BSC bzw. der Vorgängerverein BFC Hertha 92 wurde vor mehr als 120 Jahren gegründet. Heute ist der Klub in Berlin-Charlottenburg ansässig, ein Stadtteil, der nicht gerade für Maloche steht. Doch Hertha war einst ein Arbeiterverein und wurde im Wedding gegründet. Dort erlebte der Klub in der Zeit vor dem 2. Weltkrieg seine erfolgreichsten Jahre. Die Teilung Berlins schnitt die Hertha von ihren Fans im Osten ab. Man verkaufte schließlich das alte Stadion und zog ins Olympiastadion um. Sven Goldmann begab sich für den Tagesspiegel auf Spurensuche und hat viel Bildmaterial zusammengetragen.

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Die gefährliche Kriminalisierung minderjähriger Ultras

Als Präventionsmaßnahme bezeichnet die Polizei so genannte Gefährderanschreiben. Die Eltern minderjähriger Fußballfans, die Ultragruppen angehören, werden angeschrieben und es wird suggeriert, dass sich der eigene Nachwuchs in einem kriminellen Milieu bewegt. Eine Praxis, die vielerorts auf Unverständnis stößt. Interessante Recherche vom Transparent Magazin.

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