Kategorie: Linksammlung

Hans-Günter Bruns: “Ich habe schon Spieler von der Polizei abgeholt”

Hans-Günter Bruns ist Ex-Profi und Trainer. Als Übungsleiter würde er sich selbst wohl eher nicht in die Kategorie Laptop-Trainer einordnen. Dementsprechend geht es im Interview bei FuPa eher weniger um taktische Kniffe und Spielanalyse. Stattdessen erwartet den Leser eine Reihe an unterhaltsamen Anekdoten aus der langen Karriere des Ex-Gladbachers und Bruns ganz eigene Einschätzung zum Status Quo des Fußballs.

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“Wer nicht kapiert, wie’s läuft, ist raus”

Philipp Lahm ist ein Profi durch und durch. Er verkörpert einen inzwischen nicht mehr so neuen Typus Fußballer. Rhetorisch gewandt und mehr an Austausch und Kommunikation interessiert, als an seinem Platz in der Hackordnung oder anderen Gepflogenheiten, die noch zu Beginn seiner Karriere Gang und Gäbe waren. Im Interview mit der Zeit spricht er über seine Karriere, wie er Entscheidungen getroffen hat und sein Verhältnis zu Macht. Jede Formulierung ist geschliffen und genau abgewogen. Alles passt zum Bild des Musterprofis, Konflikte und Machtkämpfe werden nur angedeutet. Wer zwischen den Zeilen liest, wird dennoch viele Einblicke in die Karriere des gebürtigen Münchners bekommen.

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Ex-Torjäger Roy Makaay im Interview “Eine unglaubliche Feier, anders als in München”

Roy Makaay war ein Stürmer, der in der niederländischen Nationalmannschaft immer etwas im Schatten anderer großer Namen stand – van Nistelrooy, Bergkamp, Kluivert waren einem Stammplatz bei der Elftal im Weg. Bei seinen Vereinen traf Makaay immer regelmäßig. Im Interview bei spox spricht er über seine Stationen als Spieler, seine Trainerlaufbahn und den deutschen Sportboulevard.

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Platzverweis

Seit dem Krieg 1999 ist das Kosovo gespalten. Die albanische Mehrheit und die serbische Minderheit leben seither isoliert voneinander. Die Stadt Mitrovica ist das beste Beispiel dafür und auch vorm Fußball macht die Spaltung nicht halt. Einst spielten Serben und Kosovo-Albaner in einem Team. Es gab Zusammenhalt, Freundschaften und Erfolge, die man gemeinsam feierte. Heute gibt es zwei Vereine – einen für die Serben und einen für die Kosovo-Albaner. Mit ihrer Reportage verdeutlicht Franziska Tschinderle den tiefen Graben, der zwischen den verschiedenen Ethnien im Kosovo verläuft.

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“Das ganze Sportsystem ist krank”

Zu viele Spiele, Fußballvereine die sich auf Profitmaximierung und nicht auf ihre gesellschaftliche Verantwortung konzentrieren, Verbände, die politische Statements und Kritik nicht sehen wollen aus Angst um die Attraktivität ihres Produkts Fußball. Es läuft einiges falsch im Fußball – meinen Ewald Lienen und Andreas Rettig, Trainer und Geschäftsführer beim FC St. Pauli, im Interview.  

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Laufdorf – Buller gegen Bü

Amateurfußball ist weit mehr als sportlicher Wettkampf. Er kann ein gemeinsamer Nenner in einer Dorfgemeinschaft sein oder eben ihr Entzweien und Konflikte zum Ausdruck bringen. So geschehen in Laufdorf, dem Heimatort von Oliver Fritsch. Eine Gruppe von Spielern fühlt sich im Vereinsleben und gesellschaftlich ausgegrenzt und gründet kurzerhand einen eigenen zweiten Fußballverein.   

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César Luís Menotti “Man fängt an, sich bei so viel Fußball zu langweilen”

César Luís Menotti führte Argentinien 1978 zum WM-Titel. Noch immer befasst er sich Tag für Tag mit Fußball und schreibt für Sportzeitungen. Dem DLF gab er ein meinungsstarkes Interview. Er seziert den Niedergang des argentinischen Fußballs, nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es um die FIFA geht und hat zu Diego Maradona eine dezidierte Meinung. Ein unterhaltsames Interview, das jede Menge provokante Aussagen enthält.

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Mainz-Trainer Martin Schmidt «Die Unbekümmertheit im Privatleben habe ich ein wenig verloren»

Martin Schmidt ist ein Quereinsteiger und sah sich bei seinem Amtsantritt in Mainz mit Fragen und Klischees konfrontiert. Inzwischen hat er den FSV erfolgreich durch mehrere Bundesligaspielzeiten geführt. Im Interview mit der NZZ gibt er Einblicke in die Anforderungen, die an einen Bundesligatrainer gestellt werden und wie ihn der Job verändert hat.

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Fußball in England: Aus Fans wurden Kunden

Die klassische Fankultur im englischen Fußball krankt massiv. Aufgrund der Hillsborough-Katastrophe und der daraus resultierenden Abschaffung der Stehplätze in britischen Stadien wurden dem Fußball auf der Insel Charme und Authentizität genommen. Investoren aus aller Welt nutzen die Premier League zur Selbstvermarktung und treue Fans bleiben auf der Strecke. Teure Tickets machen das Erlebnis Stadionbesuch für viele Menschen in England unerschwinglich. Stattdessen fluten Touristen die Stadien der Premier League. Die Zeit hat sich auf Spurensuche begeben.

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