Alle Artikel von gastautor2

Der letzte Leitwolf

Am 3. März 2010 war es noch nicht absehbar, doch ein Großer verließ die Nationalmannschaft. München bereitete im Testspiel gegen Argentinien die Bühne für den letzten Auftritt Michael Ballacks im schwarz-weißen Dress. Der Abgang selbst sollte sich elendig lang hinziehen. Der dritte Teil einer Retrospektive (hier geht es zu Teil 1, Teil 2 ist hier zu finden).

Autor: Sebastian Kahl

Das Ende nahm in Wien seinen Anfang. Auch bei der Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz liefen die Fäden des deutschen Spiels bei Michael Ballack zusammen. Erneut trieb der nun 31-Jährige sein Team mit wichtigen Treffern an. Im letzten Gruppenspiel gegen Österreich erzielte er das einzige Tor der Partie. Ballacks brachialer Freistoß wurde anschließend in Deutschland zum Tor des Jahres gewählt. Im Viertelfinale gegen Portugal stellte er per Kopf auf 3:1. Nach einem Anschlusstreffer von Helder Postiga gereichte das zum Siegtreffer.  Weiterlesen

Doping im Fußball – Teil des Systems

Doping im Fußball ist ein Thema, welches zu selten angesprochen wird. Es ist Zeit, das zu ändern, sagt Daniel Drepper.

Autor: Daniel Drepper, Fussballdoping unter Zuarbeit von Christoph Wagner

Infos zu Doping im Fußball gibt es in einem Wald in Österreich. In Laakirchen, 80 Kilometer östlich von Salzburg, im Heimatdorf des Dopingdealers Stefan Matschiner. „Fußball ist ein Einzelsport, da kämpft jeder für sich“, sagt Matschiner. „Ist doch klar, dass da gedopt wird.“ Stefan Matschiner kann das sagen, er hat selbst mehrere Fußballer mit Dopingmitteln versorgt. „Es ist einfacher, einen geständigen Mafioso zu finden, als einen geständigen Fußballer.“ Das sagt Raffaele Guariniello, der Staatsanwalt, der Doping bei Juventus Turin aufgedeckt hat. Doping im Fußball gibt es von der Kreisliga bis zur Champions League. Wie verbreitet ist der Betrug?  Weiterlesen

Ich möchte jetzt einen Spieltag töten!

Fußball ist ein einfaches Spiel, aber es ist alles gesagt und geschrieben worden. Keine neuen Blickwinkel. Versteht jemand, was ich meine?

Autor: Martin, Der Wochenendrebell

Fußball. Eigentlich ein recht einfaches Spiel. Elf Mann auf jeweils einer Seite eines Spielfelds versuchen, einen Ball durch die gegnerische Hälfte hindurch zu befördern, um ihn final in einem etwas über sieben Meter breiten Gehäuse zu versenken. Okay, es gibt zwei oder drei weitere Regeln und Dinge, die man beachten muss. Und Situationen wie Abseits, die komplex genug sind, um später im TV achtundzwanzig Zeitlupen und vierundsiebzig verschiedene Kameraperspektiven zu benötigen, um entscheiden zu können, ob tatsächlich eine Abseitsposition vorlag.  Weiterlesen