Endreas Müller heißt in Wirklichkeit ganz anders und beschäftigt sich schon länger mit Fußball im Allgemeinen und dem Bloggen im Besonderen. Vor einiger Zeit stellte er sich gemeinsam mit Christoph Wagner die Frage, warum es eigentlich in der deutschen Blogosphäre noch keine Plattform für lange Fußballtexte gibt – die Idee von ‚120minuten’ war geboren.

Alle Artikel von Endreas Müller

İlkay Gündoğan – Abseits

İlkay Gündoğan ist von Verletzungen geplagt. In den letzten Jahren war er nur selten fit. In Manchester arbeitete er lange an seinem Comeback in Verein und Nationalmannschaft. Marco Maurer von der Zeit hat ihn begleitet, porträtiert Gündoğan und veranschaulicht mit seinem Text, wie sich der Alltag eines Fußballprofis während der Reha anfühlt.

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Auswärtsfahrt nach Dortmund

Am 7. September solltet ihr 120minuten die Daumen drücken. Dann müssen wir alles raushauen und mit unserer Präsentation beim Campfire-Festival in Dortmund überzeugen. 120minuten ist auf der Shortlist für ein Grow-Stipendium, das vom Netzwerk Recherche ausgeschrieben wird. Ziel des Stipendiums ist die Förderung von Non-Profit-Journalismus.

Mehr zu gegebener Zeit an dieser Stelle. Nun heißt es erst einmal, von Spiel zu Spiel zu denken und die Leistung in Dortmund auf den Platz, ähm, die Bühne zu bringen.

Bildnachweis: Seedling von Samuel, via flickrCC BY-NC 2.0

 

Helmut Schöns Flucht nach vorn

Das Skandalspiel von Dresden und von einem der auszog, das Saarland zu trainieren

Helmut Schön war ein begnadeter Fußballer und einer der erfolgreichsten Nationaltrainer Deutschlands. Zwischen dem Ende seiner Spielerkarriere und dem Engagement beim DFB, war er Spielertrainer, floh nach Westdeutschland und trainierte Ende der 40er- und Anfang der 50er-Jahre mehrere Auswahlmannschaften anstatt als Vereinstrainer Fuß zu fassen. Ein interessantes und prägendes Kapitel im Werdegang des Helmut Schön.

Autor: Sebastian Kahl (Yesteryear Football Podcast), Mitarbeit: Endreas Müller (120minuten.net)

Es ist der 16. April 1950, ca. 16.20 Uhr: Die SG Dresden-Friedrichstadt liegt im letzten Ligaspiel zur Pause zurück. Horch Zwickau – vor dem Spieltag punktgleich mit Tabellenführer Dresden – ist zu Gast und hat das Glück; vermeintlich auch den Schiedsrichter auf seiner Seite. Es geht um nichts geringeres als den ersten DDR-Meistertitel. 60.000 Dresdner auf den Rängen, 40.000 außerhalb des Stadions. Auf dem Schwarzmarkt wechselten die Karten angeblich für je 100 Mark den Besitzer. Und nun das: Rückstand zur Pause, drei Tore des Gegners! Die Halbzeitansprache des Dresdner Trainers ist nicht überliefert. Vielleicht erinnerte Helmut Schön seine Mannschaft an ein früheres Spiel an gleicher Stätte… Weiterlesen

Der Bayern Way of Life

Der FC Bayern ist seit Jahren die unangefochtene Nummer 1 im deutschen Fußball. Doch wie ist der Verein für die Zukunft gewappnet? Jüngste Personalentscheidungen legen nahe – in München setzt man auf bekannte Gesichter und bewährte Tugenden. Bei miasanrot untersucht man die Philosophie des FC Bayern und sieht Handlungsbedarf.

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Der SC Freiburg unter Christian Streich – „Mir wolle de Ball habbe“, sehen aber ein, dass das nicht immer möglich ist

Den SC Freiburg muss man einfach mögen. Das Image des sympathischen Underdogs hat man im Breisgau kultiviert. Ein langer Blogbeitrag bei Zerstreuung Fußball untersucht die “Marke SC Freiburg” kritisch und analysiert ausführlich den Spielstil unter Christian Streich. Eine lesenswerte Analyse, die zeigt, wie die Breisgauer ihren Platz in der Bundesliga gefunden haben – sowohl auf dem Rasen als auch in der Außendarstellung.

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„Nicht mehr der große Loser sein“

Tausende Zuschauer in der Arena, ein Vielfaches mehr an den Bildschirmen und gewinnen kann man eigentlich nur, indem hinterher niemand über einen redet. Sowohl Lars Geipel und Marcus Helbig (Handball) als auch Felix Brych (Fußball) durften als Schiedsrichter ein Champions League Finale leiten. Im Interview mit der FAZ sprechen die Drei darüber, wie sie diesen Höhepunkt ihrer Laufbahn wahrgenommen haben.

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Profi werden und bleiben.

Um sich als Fußballprofi durchzusetzen braucht es Disziplin, Können und manchmal auch Glück. Wer als Jugendlicher Profi werden möchte, hat viel Konkurrenz und muss weitreichende Entscheidungen treffen. Bei Ralph Gunesch kam vieles zusammen und er war über ein Jahrzehnt als Profi aktiv. In einem mehr als 5-stündigen Gespräch im Rasenfunk rekapituliert er seine Karriere – vom Nachwuchsbereich bis zu den größten Spielen.

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Welche Unwägbarkeiten auf einen Nachwuchsspieler zukommen können, zeigt das Beispiel von Tony Mamodaly. Jahrelang hing er in der Warteschleife – in seinem Verein wird ihm das Gefühl gegeben, nicht gebraucht zu werden und eine ganze Reihe von Transfers platzen. Mamodaly fing in den USA nochmal ganz von vorn an und gründete eine Agentur, um jungen Spielern zu helfen, die ähnliches erleben. Den 11freunden steht Mamodaly im Interview Rede und Antwort.

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120minuten unterstützen – werde Mitglied im Lesekreis

Lang, hintergründig, facettenreich, werbefrei und unabhängig.

Das beschreibt ganz gut, was wir uns in der Redaktion bei 120minuten auf die Fahnen geschrieben haben.

120minuten soll deine Plattform für lange Texte über Fußball sein. Wir möchten anspruchsvolle, hintergründige Geschichten erzählen, abseits des Medien-Mainstreams, abgekoppelt von der Jagd nach den nächsten “Breaking News” und dem Streben nach Klickzahlen.

Bei uns stehen abwechslungsreiche Beiträge zu Themen mit einer gewissen Halbwertszeit im Mittelpunkt. Die Schwerpunkte liegen dabei auf Zeitgeschichte, Fankultur, Fußball und Gesellschaft, “Fußball und Medien” oder dem Amateursport. Themen, die ein wenig mehr Raum brauchen als die üblichen Spaltenformate in der Tagespresse.  Weiterlesen

Der unbekannte Wettskandal: Manipulation – ein leichtes Spiel

Spielmanipulationen finden oft abseits der großen Namen statt. Ein Spiel in einer kleinen Liga lässt sich viel einfacher verschieben. Auch Österreich hat seinen Manipulationsskandal. Ex-Profi Dominique Taboga war darin verwickelt. Der Merkur schildert, wie Taboaga sich am Matchfixing beteiligte und wie es funktionierte. Die Strukturen im österreichischen Fußball begünstigten den Betrug.

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